SchickSal = ScheuSal?

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Gott, Heilen, Humor, Medizin, Religion mit Tags , am 28. Januar 2010 von Matthias A. Weiss

Manchmal würden wir dem Schicksal doch nichts Sehnlicheres entgegen schleudern, als Du Scheusal! oder Ähnliches. Vor allem natürlich dann, wenn uns das Schicksal eben mit hartem, eisigen Wind entgegenbläst

Neulich hat sich mir eine neue Bedeutung von SchickSal erschlossen. Ich stellte fest, dass man/frau sich da nämlich auch hineinSchicken kann. Nicht einfach fatalistisch drauf los, ohne zu denken und zu fühlen. Nein, ein HineinSchicken, das zwar um die Unveränderlichkeit der momentanen Situation weiss, aber weiter um die Veränderlichkeit bittet und auch auf Änderung hofft.

Nur, weil man/frau nun eben vom SchickSal “heimgesucht” wurde, heisst das ja noch lange nicht, den Kopf einfach in den Sand zu stecken und auf AutopilotIn (was meist einher geht, mit dem Abschalten des Bewusstseins) zu schalten. Vielmehr gibt es ja auch die Möglichkeit, sich in das SchickSal hinein zu schicken – mit vollem Bewusstsein – und das, was da einem geSchickt wurde, auch einmal geniessen. Das verstehe ich neuerdings unter mich hineinschicken.

So gesehen kann ich das SchickSal beim besten Willen nicht mehr als ScheuSal bezeichnen.

leben ist einfach…

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Religion mit Tags , am 21. Januar 2010 von Matthias A. Weiss

Leben ist so einfach… – Ich höre nur schon nach diesem einen Satz den einen oder anderen Aufschrei, dass das nicht stimme, dass ich es mir zu einfach machen würde, dass ich so dem Leben nicht gerecht werden würde etc. etc.

Wenn man/frau aber ein Bébé betrachtet, ist Leben einfach. Hat es Hunger, schreit es und will gestillt werden, möchte es Ruhe und Schlaf, schreit es, bis es im Bettchen liegt und möchte es spielen, so tut es dies ebenfalls unmittelbar kund.
Auch Kinder leben noch einfach (ihr Leben). Das Wort Bébé könnte man im obigen Satz auch mit dem Wort Kind austauschen und vielleicht die Passagen mit dem Schreien weglassen. Ansonsten leben Kinder genauso (einfach).

Was ist nun mit uns Erwachsenen? Tun wir das auch?
Meiner Erfahrung nach leider viel zu wenig. Nicht, dass Sie meinen, ich würde Naivität oder Ähnliches unterstützen, Gott bewahre. Nein.
Verhält es sich bei uns sogenannt “Erwachsenen” aber nicht eher so, dass wir es verlernt haben, einfach zu sein und einfach zu leben (hier ist das Wort einfach beide Male im doppelten Sinne gemeint – wer Ohren hat der/die höre). Stattdessen meinen wir, funktionieren zu müssen. Und das ist in der Tat nicht ganz einfach. Wir könnten ja unseren Ruf verlieren, unsere Stellung, unser Ansehen, …, was weiss ich noch alles auf dem Spiel stehen könnte. So wird das Leben schwierig, bzw. eben das Funktionieren, denn Leben ist ja einfach.

putzen und beten

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Religion mit Tags , am 20. Januar 2010 von Matthias A. Weiss

Heute Vormittag “per Zufall (?)” in einer Kirche Halt gemacht. Ich verfügte noch über etwas Zeit. Habe mich da einfach in eine Bank gesetzt, obwohl/trotzdem dass das Messmer-Paar am Reinigen war, mit Putzlappen, Putzmittel und etwas lärmender Reinigungsmaschine.

Normalerweise zieht mann ja dann Leine. Mann will schliesslich ungestört sein… Heute aber ging das sehr gut neben- und miteinander. Wir verabschiedeten uns dann auch sehr freundlich und herzhaft.

Wie schön kann es doch sein, zu putzen und zu beten!