Ob ein Leben mit oder ohne GOTT leichter ist, darüber sinniert der aktuelle deutsche Bundespräsident Joachim Gauck in seinen Erinnerungen Winter im Sommer – Frühling im Herbst. Er kommt dort zu folgendem grandiosen Schluss, dem ich selber nur beipflichten kann:
Obwohl der Glaube neben-vernünftig ist, erkläre ich mir die Welt leichter mit Gott als ohne Gott. Beides ist schwer: zu glauben und nicht zu glauben. Doch auch wenn mein Glaube mir keine fraglose Sicherheit bringt, teile ich mit anderen Glaubenden die Erfahrung, dass die geistliche, die Beziehungswahrheit, von der wir irgendwann an irgendeiner Stelle unseres Lebens getroffen wurden, die disparaten Wahrheiten des Lebens und den Glanz der Logik überbieten.




