Krebs heilen
So, nach zwei eher humoristischen Einlagen wieder zu etwas Ernstem, nämlich der Heilung von Krebs.
Heute im „im Wissen-Teil des Tages-Anzeigers“ gelesen:
„Heilen lasse sich Krebs mit alternativen Methoden nicht, davon sind Fachleute überzeugt. [...] Wenn es aber um Krebsvorbeugung oder Linderung vom Symptomen gehe, etwa Nebenwirkungen der Chemotherapie, könnten manche unkonventionelle Methoden Hilfe bieten.“
Dazu kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen: Stimmt. Das erlebe ich auch so. Oft werden die z.T. schwerwiegenden Nebenwirkungen mittels dem Handauflegen gelindert oder gar ganz weggenommen. Manchmal kommt es auch vor, dass die Menschen einfach besser mit ihrem Krebsleiden umzugehen wiss, was für mich auch schon Heilung bedeutet.
„Die bisherigen Studien hätten keine eindeutig positive Wirkung bewiesen [...], aber auch keine schädliche, hält [Gerd Nagel] fest. Im Gegensatz zur schulmedizinischen Therapie, der sich viele Patienten unterworfen fühlen, bekomme der Kranke mit einer Mistelspritze, dier er sich selbst setze, sozusagen „das Zepter wieder in die Hand“.„
Auch hier deckt sich meine Erfahrung mit derjenigen des Schulmediziners Gerd Nagel. Sein Ansatz liegt vollkommen auf meiner Linie: Dem/r Krebsleidenden das Leiden nehmen. Ihn/sie wieder bevollmächtigen, anstatt von irgendjemandem oder -etwas (wie beispielsweise einem Medikament) abhängig zu machen.
Im Weiteren betont Gerd Nagel die Wichtigkeit des/r „Inneren Arztes/Inneren Ärztin„. DieseR trägt seiner Ansicht nach sehr viel zur Gesundheit bei. Auch das Wohl von Beziehungen spielt seiner Ansicht nach eine nicht unbedeutende Rolle, neben dem Achten auf Energieverschleiss, Wohlbefinden bei Wohnen und Arbeit, wie auch dem Kontakt zu sich selbst.
Zuletzt kommt Gerd Nagel auf den Glauben zu sprechen: „„Haben Sie einen Glauben?“ erkundigt sich Nagel. Spiritualität ist eines der Themen, die für ihn zur Selbststärkung der Kranken gehören. [...] „Reden Sie mit GOTT“ schlägt ihr der Arzt vor. [...] Sie sind eine Frau auf dem Weg zu sich selbst. Sie machen nochmals einen Schritt, in Ihrer Heldenreise. Versuchen Sie, Ballas loszuwerden.„
Was soll ich dazu noch sagen: Toll, dies alles aus dem Munde eines ehemaliger Schuldmediziners zu hören, deckt sich das doch wieder ganz mit meinem eigenen Ansatz, der nun ja wirklich nicht von der selben Ecke her kommt. Schön, wenn sich Schulmedizin und Theologe wieder allmählich finden und gemeinsam dem Menschen Hand anbieten.
15. August 2008 um 16:38
Wie erklärst du dir, dass du mit dem Handauflegen Menschen bei der Heilung unterstützen kannst? Ich finde das Handauflegen eine sehr interessante Methode, kann mir aber nicht genau vorstellen, was dabei abläuft. Vielleicht kann man das ja auch gar nicht in Worte fassen. Was meinst du?
Ich selber habe erlebt, dass Krankheiten jeglicher Art sich schneller bessern oder gar heilen, wenn ich mich von lieben Menschen auf meinem Weg unterstützt fühle.
Am tiefsten habe ich das mit meiner Partnerschaft erlebt. Ich darf seit drei Jahren mit meinem Freund zusammen sein und wir führen eine enge, tiefe und wunderschöne Beziehung. Ich darf immer wieder spüren, wieviel Kraft mir seine Liebe schenkt, wenn ich vor grossen Schwierigkeiten stehe und nicht weiss, wie ich diese bewältigen soll.
Kann es sein, dass Heilung auch sehr viel mit Akzeptanz von dem zu tun hat, worunter wir leiden? Verkrampfen wir uns nicht häufig, wenn wir krank sind und wollen mit allen Mitteln unsere Krankheit bekämpfen? Natürlich verstehe ich, dass es nichts anderes als normal ist gegen etwas anzukämpfen, worunter wir leiden und was uns Schmerzen bereitet. Ich mache das selber auch oft, aber ich versuche nun umzudenken, und meine Einstellung zu verändern. Denn ich glaube, dass wir uns paradoxerweise selber besser helfen könnten , wenn wir die Krankheit akzeptieren würden unter der wir leiden und versuchen würden, von dem verkrampften in einen entspannten Zustand zu kommen. Akzeptanz heisst dabei für mich nicht, dass wir uns jetzt einfach mit unserer Krankheit abfinden müssen und weiterhin unter ihr leider müssen, sondern Akzeptanz heisst für mich, dass wir aufhören, gegen unsere Krankheit zu kämpfen, dass wir aufhören, Druck auf uns selber auszuüben und etwas erzwingen zu wollen. Es heisst für mich, dass wir in einer Krankheit nicht nur das Negative sehen, sondern auch versuchen, die Botschaft zu entziffern, die sie uns vermittelt. Ist es nicht möglich, dass eine Krankheit uns einen wichtigen Hinweis liefern könnte, was wir in unserem Leben verändern sollten, damit es uns in Zukunft besser geht, physisch und psychisch?
19. August 2008 um 11:21
Hallo Esperanza,
ich würde sagen, dass es die LIEBE ist, die heilt. Die LIEBE von GOTT, die LIEBE von uns Menschen, die LIEBE zu uns selbst. Und VERTRAUEN (da gehört für mich die Akzeptanz hin). Oft würden diese zwei bereits reichen. Aus Angst, Unsicherheit oder einem Grossen Bedürfnis nach Sicherheit heraus TUN wir aber dieses und jenes, nur, um nicht SEIN zu müssen.
Wenn Du mehr über’s Handauflegen wissen willst: Auf meiner Homepage (www.geistheilen.ch) ist z.B. sehr viel an Information drauf. Es würde den Rahmen sprengen, hier alle Ausführungen abermals wieder zu geben. Ich hoffe, dass Du das findest, was Dich interessiert.