Neulich an einem Kurs über’s Heilen:
So viele Fragen, die da rund um’s Heilen sind, die beantwortet werden möchten. Und so viel Unsicherheit auch, die damit einhergeht.
Was ist nun Heilung? Was Heil?
Oft fällt es einfacher zu sagen, was „es“ nicht ist: Sicherlich nicht die Wiederherstellung von etwas Gewesenem. Krankheit, Leid und Leiden sind immer Herausforderungen, die wir annehmen können oder eben nicht; sie stubsen uns weiter, ob wir wollen oder nicht. Da ist es doch oft ratsam, sich damit auseinander-zu-setzen anstatt nur den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass „es“ schon gut kommt. Manchmal funktioniert dies gut, oft aber auch nicht.
An besagtem Kurs hatten wir viele Beispiele von Heil und Heilung im kleinen Rahmen erleben dürfen. Das Erstaunliche (und manchmal vielleicht auch: das Entsetzliche) daran aber war, dass es von uns oft übersehen wurde. So viel Wunderbares, das da geschehen durfte, und trotzdem: anstatt Freude und Jubel wurde eher Angst, Unsicherheit oder gar Widerstand frei.
Wieso?
Eine Erklärung darauf kann ich mir nur schwer geben. Ich verfüge lediglich über eine Vermutung:
Heilung und Heil dürfen von uns und unseren Vorstellungen oft gar nicht sein. Es könnte uns ja gut und sogar besser gehen. Sad, but true.
Darum kam mir obiger Satz, der ja mittlerweilen bei jedem (schul-)medizinischen Medikament (vor allem aus juristischen Gründen) beiliegt, in den Sinn. Man/frau muss manchmal vor Heilung und Genesung warnen, denn wir Menschen könnten nicht darauf vorbereitet sein.
