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Dies ist ein Heilmittel. Lesen Sie die Packungsbeilage oder konsultieren Sie eine Fachperson.

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Heilen, Medizin mit Tags , , am 13. November 2009 von Matthias A. Weiss

Neulich an einem Kurs über’s Heilen:

So viele Fragen, die da rund um’s Heilen sind, die beantwortet werden möchten. Und so viel Unsicherheit auch, die damit einhergeht.

Was ist nun Heilung? Was Heil?

Oft fällt es einfacher zu sagen, was „es“ nicht ist: Sicherlich nicht die Wiederherstellung von etwas Gewesenem. Krankheit, Leid und Leiden sind immer Herausforderungen, die wir annehmen können oder eben nicht; sie stubsen uns weiter, ob wir wollen oder nicht. Da ist es doch oft ratsam, sich damit auseinander-zu-setzen anstatt nur den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass „es“ schon gut kommt. Manchmal funktioniert dies gut, oft aber auch nicht.

An besagtem Kurs hatten wir viele Beispiele von Heil und Heilung im kleinen Rahmen erleben dürfen. Das Erstaunliche (und manchmal vielleicht auch: das Entsetzliche) daran aber war, dass es von uns oft übersehen wurde. So viel Wunderbares, das da geschehen durfte, und trotzdem: anstatt Freude und Jubel wurde eher Angst, Unsicherheit oder gar Widerstand frei.

Wieso?

Eine Erklärung darauf kann ich mir nur schwer geben. Ich verfüge lediglich über eine Vermutung:
Heilung und Heil dürfen von uns und unseren Vorstellungen oft gar nicht sein. Es könnte uns ja gut und sogar besser gehen. Sad, but true.

Darum kam mir obiger Satz, der ja mittlerweilen bei jedem (schul-)medizinischen Medikament (vor allem aus juristischen Gründen) beiliegt, in den Sinn. Man/frau muss manchmal vor Heilung und Genesung warnen, denn wir Menschen könnten nicht darauf vorbereitet sein.

Alle glotzen TV… Oder die Macht der Bilder.

Veröffentlicht in Gesellschaft mit Tags , , , am 29. September 2009 von Matthias A. Weiss
Ich glotz TV No. 2. © Peter Furhhans.

Ich glotz TV No. 2. © Peter Furhhans.

Es ist ja nun schon seit einiger Zeit Mode, dass sich in immer mehr Restaurants Flachbildschirme breit machen – völlig unbemerkt und auf leisen Sohlen. So neulich auch im Personal-Restaurant, in dem ich ein paar Mal pro Monat zu speisen pflege:

Was ich da (bei mir und anderen Menschen) beobachtet habe, hat mir ganz und gar missfallen:

Glücklicherweise suchte ich (unbewusst?!) meinen Platz direkt unterhalb des TV-Gerätes aus, so dass mich deren Sog erst erreichte, nachdem es mir eben aufgefallen war:

Jede und jeder, die am Essen war, schaute, wenn nicht gerade in einem Gespräch vertieft, wie gebannt auf den Flatscreen. Egal was dort gerade lief, ob Tierfilm oder dumpfe Mittags-Show (wohl gemerkt: ohne Ton, dafür mit Untertiteln!; welch Service… ;-) ), nachdem man/frau sich den nächsten Bissen in den Mund gestopft hatte, wurde gegafft.

Nicht dass ich etwas gegen das Fernsehen hätte oder die Macher all dieser Sendungen oder Ähnliches (obwohl ich selbst nicht im Besitze eines Fernseh-Apparates bin), was da aber an Anziehung ablief, das war schon erstaunlich.

Und es blieb ja nicht bei dieser einen Anziehung. Immer wieder zog es die meisten Menschen mit Macht dazu, auf den Bildschirm zu starren! Welche Macht dieses (im Prinzip ja doch einfache Medium) hat!!!?

Wollen wir diese wirklich abgeben an eine Maschine und die Menschen, die diese programmieren? Ich nicht, auch wenn es schwer fällt.

Ballast abwerfen…

Veröffentlicht in Gesellschaft mit Tags , , am 4. September 2009 von Matthias A. Weiss

Frei, glücklich und erfolgreich kann man/frau nur sein, wenn man/frau viele allgemein verbreitete, aber überschätzte Dinge aufgibt. (Robert Henri, amerikanischer Maler)

Wie Recht dieser Robert Henri doch hat. Eindeutig: WENIGER IST MEHR. Das stelle ich immer wieder von Neuem fest. Weniger Infos (das meiste, das uns an den Kopf geworfen wird, haben wir eh gleich wieder vergessen und ist daher für uns und unser Leben irrelevant), weniger Nahrung (was wir eigentlich immer so in uns hinein stopfen), weniger Haben (mehr Sein) und so weiter…

Klar, erst einmal kommt dann die Leere. Aber die Leere ist nicht leer. Sie ist angefüllt mir zahllosen, wunderbaren Möglichkeiten, unseren EIGENEN Möglichkeiten.

Packen wir’s an… ;-)