Archiv nach Kategorie "Glauben"

Dies ist ein Heilmittel. Lesen Sie die Packungsbeilage oder konsultieren Sie eine Fachperson.

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Heilen, Medizin mit Tags , , am 13. November 2009 von Matthias A. Weiss

Neulich an einem Kurs über’s Heilen:

So viele Fragen, die da rund um’s Heilen sind, die beantwortet werden möchten. Und so viel Unsicherheit auch, die damit einhergeht.

Was ist nun Heilung? Was Heil?

Oft fällt es einfacher zu sagen, was „es“ nicht ist: Sicherlich nicht die Wiederherstellung von etwas Gewesenem. Krankheit, Leid und Leiden sind immer Herausforderungen, die wir annehmen können oder eben nicht; sie stubsen uns weiter, ob wir wollen oder nicht. Da ist es doch oft ratsam, sich damit auseinander-zu-setzen anstatt nur den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass „es“ schon gut kommt. Manchmal funktioniert dies gut, oft aber auch nicht.

An besagtem Kurs hatten wir viele Beispiele von Heil und Heilung im kleinen Rahmen erleben dürfen. Das Erstaunliche (und manchmal vielleicht auch: das Entsetzliche) daran aber war, dass es von uns oft übersehen wurde. So viel Wunderbares, das da geschehen durfte, und trotzdem: anstatt Freude und Jubel wurde eher Angst, Unsicherheit oder gar Widerstand frei.

Wieso?

Eine Erklärung darauf kann ich mir nur schwer geben. Ich verfüge lediglich über eine Vermutung:
Heilung und Heil dürfen von uns und unseren Vorstellungen oft gar nicht sein. Es könnte uns ja gut und sogar besser gehen. Sad, but true.

Darum kam mir obiger Satz, der ja mittlerweilen bei jedem (schul-)medizinischen Medikament (vor allem aus juristischen Gründen) beiliegt, in den Sinn. Man/frau muss manchmal vor Heilung und Genesung warnen, denn wir Menschen könnten nicht darauf vorbereitet sein.

Zwei Wege, um mit der Bibel umzugehen…

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Gott, Religion mit Tags , , , am 7. August 2009 von Matthias A. Weiss

Der jüdische Theologe Pinchas Lapide trifft es m.E. auf den Kopf, wenn er sagt, dass es nur zwei Wege gibt, um mit der Bibel (ich ergänze: mit jedem religiösen Buch) umzugehen:

Entweder nimmt man die Bibel wörtlich oder man nimmt sie ernst. Beides zusammen geht nicht.

Wie Recht er doch hat.

Wirkliche Atheisten sind selten.

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Gott, Religion mit Tags , am 6. August 2009 von Matthias A. Weiss

Ich bin in einem Buch auf eine Stelle über Atheismus gestossen, die mir aus der Seele spricht. Sie besagt, dass es nur wenige A-Theisten im wahren  Sinne des Wortes gibt, nämlich Menschen ohne GOTT. Diese lassen sich in drei Gruppen aufteilen:

  • Antiklerikalisten: Menschen, die dieser Gattung angehören, sind meistens wütend auf die so genannten Verwalter GOTTES und beschuldigen diesen für das, was sein Bodenpersonal alles verbrochen hat und weiterhin tut.
  • Pseudo-Atheisten: Diese Menschen sind böse auf den kleinen ZwergenGOTT, den man/frau ihnen als Kind aufgeschwatzt hat, weil ER nichts zu tun hat mit der Glaubensnot, die ihre Herzen quält.
  • Anti-Theisten: Diese Menschen ringen/rangen mit GOTT, weil sich Ihr Gottesbild mit all dem Übel in und auf der Welt nicht verträgt.

Wirkliche Atheisten aber, die sich ohne Wut, Aggression und anderweitige, „negativen“ Gefühle, sondern aus freien Stücken, dazu entschieden haben, dass GOTT nicht existiert, und anschliessend dies auch glauben und danach leben, gibt es nur sehr wenige.