Archiv für Einssein

Entfernt und nah zugleich. Begegnungen mit GOTT und sich selbst.

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Heilen, Religion mit Tags , , , , , am 29. Januar 2009 von Matthias A. Weiss

Gottes Ikone.

Gottes Ikone.

Wunderbare Erlebnisse
Erst kürzlich hatte ich wieder ein wunderbares Erlebnis während einer meiner Behandlungen. Und zwar sieht dieses immer in etwa gleich aus:
MeinE KlientIn gelangt in dermassen tiefe Seins-Schichten, dass er/sie im Anschluss danach meint, meilenweit, ja sogar, galaxienweit entfernt gewesen zu sein.
Physisch betrachtet, war er/sie immer anwesend. Psychisch aber – und vielleicht auch spirituell – hielt er/sie sich wirklich irgendwo in den Weiten des Universums auf.
In jenen Momenten, das die KlientInnen jeweils mit „ich war ganz bei mir“ oder mit „ich glaube, ich bin GOTT begegnet“ beschreiben, sind sie einerseits ganz bei sich – und, ich würde sagen – eben auch ganz bei sich.

Welche Wahrheit?
Welches ist nun die Wahrheit? Waren sie nun ganz bei sich? Oder aber ganz bei GOTT? Geht beides zusammen?
So, wie meine KlientInnen es empfinden, ja. Und so, wie ich es von aussen wahrnehme – als Begleiter – ebenfalls.

Zusammenfall der Gegensätze
In jenen Momenten fühle auch ich mich jeweils ganz in GOTT und seiner Göttlichkeit aufgehoben; fühle ich mich EINS mit IHM/IHR. Es gibt nichts Schöneres, als dieses Wunder immer wieder einmal erfahren zu dürfen.
Die MystikerInnen sprechen in diesem Zusammenhang vom Zusammenfall der Gegensätze: Einerseits fühlt man/frau sich enorm weit weg von allem, vom Alltag, auch von sich selbst. Und andererseits ist man/frau sich gerade in jenen Momenten am allernächsten. Man/frau ist bei sich und bei GOTT.

Ein Gegensatz, der keiner ist.
Ich wünsche uns allen noch viel, viel mehr davon. Und: ich gestehe: auch ich bin geradezu süchtig danach. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen!

Süchtig. Einheit von Liebe und Einfachheit.

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Heilen, Religion mit Tags , , , , , am 25. September 2008 von Matthias A. Weiss

Wahrlich, wahrlich. Wo er Recht hat, hat er Recht. André Comte-Sponville schreibt in seinem neuen Buch „Woran glaubt ein Atheist? Spiritualität ohne GOTT“ über Alles und Nichts, über GOTT und die Welt, über das Sein – und vor allem auch: über das Eins-Sein.

Hier ein Auszug, der m.E. keines weiteren Kommentares mehr bedarf:
Es gab keine Worte mehr, keinen Mangel, kein Warten; nur die Gegenwart der Gegenwart. Eigentlich könnte ich kaum behaupten, dass ich spazieren ging. Denn es gab nichts anderes mehr als das Spazieren, den Wald, die Sterne, die Freunde… kein Ego, keine Trennung, keine Darstellung oder Vorstellung… nur noch die schweigende Erscheinung des Ganzen. Keine Werturteile mehr… nur noch Wirklichkeit. Keine Zeit mehr… nur noch Gegenwart. Kein Nichts mehr… nur noch Sein. Keine Unzufriedenheit, keinen Hass, keine Furcht, keinen Zorn, keine Angst… nur noch Freude und Frieden. Keine Komödie mehr, keine Illsuionen, keine Lügen… nur noch die Wahrheit, die mich enthält und die ich nicht enthalte. Das dauerte vielleicht ein paar Sekunden. Ich war zugleich aufgewühlt und mit mir selbst im Reinen, durcheinander und dennoch ruhiger denn je. Gleichmut. Freiheit. Notwendigkeit. Das Universum endlich sich selbst wiedergegeben. Endlich? Unendlich? Die Frage stellte sich nicht. Es gabe keine Fragen mehr. Wie hätte es Antworten geben sollen? Es gab nur noch Selbstverständliches. Nur noch Schweigen. Nur noch die Wahrheit, aber ohne Sätze. Nur noch die Welt, aber ohne Bedeutung und Zweck. Nur noch die Immanenz, aber ohne Gegensatz. Nur noch die Wirklichkeit, aber ohne anderes. Keinen Glauben, keine Hoffnung, keine Verheissung mehr. Es gab nur noch alles und die Schönheit des Ganzen, die Wahrheit des Ganzen, die Gegenwart des Ganzen. Das war genug. Viel mehr als genug! Freudige Annahme. Stärkende Seelenruhe (ja, wie ein unerschöpflicher Mut). Entspannung, aber ohne Müdigkeit. Der Tod? War nichts. Das Leben? War nur dieses Pochen des Seins in mir. Das Heil? Nur ein Wort oder vielleicht auch eben das. Vollkommenheit. Fülle. Seligkeit. Welche Freude. Welches Glück. Welche Stärke.

Toll. Juhee. Das gibt es wirklich! Ich darf dies immer wieder erleben, wenn ich die Hände auflegen. Schön, dass dies auch anderen widerfährt. Einfach so. Sogar sogenannten „Atheisten“. Das ist es! I love it. Ich bin geradezu süchtig danach. Nach dieser Erfahrung von Einheit und Liebe.  Das ist Ewigkeit. Das ist das Paradies.
Ich wünsche dieses allen Menschen von ganzem Herzen, immer und überall, je länger je mehr.

THANX THANX THANX