Archiv für Heilung

Dies ist ein Heilmittel. Lesen Sie die Packungsbeilage oder konsultieren Sie eine Fachperson.

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Heilen, Medizin mit Tags , , am 13. November 2009 von Matthias A. Weiss

Neulich an einem Kurs über’s Heilen:

So viele Fragen, die da rund um’s Heilen sind, die beantwortet werden möchten. Und so viel Unsicherheit auch, die damit einhergeht.

Was ist nun Heilung? Was Heil?

Oft fällt es einfacher zu sagen, was „es“ nicht ist: Sicherlich nicht die Wiederherstellung von etwas Gewesenem. Krankheit, Leid und Leiden sind immer Herausforderungen, die wir annehmen können oder eben nicht; sie stubsen uns weiter, ob wir wollen oder nicht. Da ist es doch oft ratsam, sich damit auseinander-zu-setzen anstatt nur den Kopf in den Sand zu stecken und zu hoffen, dass „es“ schon gut kommt. Manchmal funktioniert dies gut, oft aber auch nicht.

An besagtem Kurs hatten wir viele Beispiele von Heil und Heilung im kleinen Rahmen erleben dürfen. Das Erstaunliche (und manchmal vielleicht auch: das Entsetzliche) daran aber war, dass es von uns oft übersehen wurde. So viel Wunderbares, das da geschehen durfte, und trotzdem: anstatt Freude und Jubel wurde eher Angst, Unsicherheit oder gar Widerstand frei.

Wieso?

Eine Erklärung darauf kann ich mir nur schwer geben. Ich verfüge lediglich über eine Vermutung:
Heilung und Heil dürfen von uns und unseren Vorstellungen oft gar nicht sein. Es könnte uns ja gut und sogar besser gehen. Sad, but true.

Darum kam mir obiger Satz, der ja mittlerweilen bei jedem (schul-)medizinischen Medikament (vor allem aus juristischen Gründen) beiliegt, in den Sinn. Man/frau muss manchmal vor Heilung und Genesung warnen, denn wir Menschen könnten nicht darauf vorbereitet sein.

Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig & beladen seid

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Gott, Heilen, Medizin, Religion mit Tags , , , , , am 24. Juni 2009 von Matthias A. Weiss

Dieser Vers aus dem Matthäus-Evangelium (11,28; in einer etwas ältlichen Übersetzung) nimmt für mich immer konkreter Form an. Dh., ich verstehe diesen immer wörtlicher.

In letzter Zeit habe ich einige Klientinnen und Klienten, die so viele Lasten mit sich herum tragen – nicht nur psychische, sondern auch physische. Das lässt sich leicht an deren Körperhaltung ablesen.

Immer mehr erfahre ich dann während den Behandlungen, wie sie diese nach und nach abwerfen und loswerden können. Die Menschen richten sich danach meist auch körperlich auf! Welche Wohltat, nicht mehr so viel tragen zu müssen und Lasten, die einem gar nicht gehörten, abgegeben zu haben!

Danke, Meister Jesus, über deinen Ausspruch und über diese Möglichkeit, (auch psychische) Lasten physisch loszuwerden.

Krebs heilen

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Medizin mit Tags , , , , , am 5. August 2008 von Matthias A. Weiss

So, nach zwei eher humoristischen Einlagen wieder zu etwas Ernstem, nämlich der Heilung von Krebs.

Heute im „im Wissen-Teil des Tages-Anzeigers“ gelesen:

Heilen lasse sich Krebs mit alternativen Methoden nicht, davon sind Fachleute überzeugt. [...]  Wenn es aber um Krebsvorbeugung oder Linderung vom Symptomen gehe, etwa Nebenwirkungen der Chemotherapie, könnten manche unkonventionelle Methoden Hilfe bieten.“

Dazu kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen: Stimmt. Das erlebe ich auch so. Oft werden die z.T. schwerwiegenden Nebenwirkungen mittels dem Handauflegen gelindert oder gar ganz weggenommen. Manchmal kommt es auch vor, dass die Menschen einfach besser mit ihrem Krebsleiden umzugehen wiss, was für mich auch schon Heilung bedeutet.

Die bisherigen Studien hätten keine eindeutig positive Wirkung bewiesen [...], aber auch keine schädliche, hält [Gerd Nagel] fest. Im Gegensatz zur schulmedizinischen Therapie, der sich viele Patienten unterworfen fühlen, bekomme der Kranke mit einer Mistelspritze, dier er sich selbst setze, sozusagen „das Zepter wieder in die Hand“.

Auch hier deckt sich meine Erfahrung mit derjenigen des Schulmediziners Gerd Nagel. Sein Ansatz liegt vollkommen auf meiner Linie: Dem/r Krebsleidenden das Leiden nehmen. Ihn/sie wieder bevollmächtigen, anstatt von irgendjemandem oder -etwas (wie beispielsweise einem Medikament) abhängig zu machen.

Im Weiteren betont Gerd Nagel die Wichtigkeit des/r „Inneren Arztes/Inneren Ärztin„. DieseR trägt seiner Ansicht nach sehr viel zur Gesundheit bei. Auch das Wohl von Beziehungen spielt seiner Ansicht nach eine nicht unbedeutende Rolle, neben dem Achten auf Energieverschleiss, Wohlbefinden bei Wohnen und Arbeit, wie auch dem Kontakt zu sich selbst.

Zuletzt kommt Gerd Nagel auf den Glauben zu sprechen: „„Haben Sie einen Glauben?“ erkundigt sich Nagel. Spiritualität ist eines der Themen, die für ihn zur Selbststärkung der Kranken gehören. [...] „Reden Sie mit GOTT“ schlägt ihr der Arzt vor. [...] Sie sind eine Frau auf dem Weg zu sich selbst. Sie machen nochmals einen Schritt, in Ihrer Heldenreise. Versuchen Sie, Ballas loszuwerden.

Was soll ich dazu noch sagen: Toll, dies alles aus dem Munde eines ehemaliger Schuldmediziners zu hören, deckt sich das doch wieder ganz mit meinem eigenen Ansatz, der nun ja wirklich nicht von der selben Ecke her kommt. Schön, wenn sich Schulmedizin und Theologe wieder allmählich finden und gemeinsam dem Menschen Hand anbieten.