Archiv für Onkologie

Krebs heilen

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Medizin mit Tags , , , , , am 5. August 2008 von Matthias A. Weiss

So, nach zwei eher humoristischen Einlagen wieder zu etwas Ernstem, nämlich der Heilung von Krebs.

Heute im „im Wissen-Teil des Tages-Anzeigers“ gelesen:

Heilen lasse sich Krebs mit alternativen Methoden nicht, davon sind Fachleute überzeugt. [...]  Wenn es aber um Krebsvorbeugung oder Linderung vom Symptomen gehe, etwa Nebenwirkungen der Chemotherapie, könnten manche unkonventionelle Methoden Hilfe bieten.“

Dazu kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen: Stimmt. Das erlebe ich auch so. Oft werden die z.T. schwerwiegenden Nebenwirkungen mittels dem Handauflegen gelindert oder gar ganz weggenommen. Manchmal kommt es auch vor, dass die Menschen einfach besser mit ihrem Krebsleiden umzugehen wiss, was für mich auch schon Heilung bedeutet.

Die bisherigen Studien hätten keine eindeutig positive Wirkung bewiesen [...], aber auch keine schädliche, hält [Gerd Nagel] fest. Im Gegensatz zur schulmedizinischen Therapie, der sich viele Patienten unterworfen fühlen, bekomme der Kranke mit einer Mistelspritze, dier er sich selbst setze, sozusagen „das Zepter wieder in die Hand“.

Auch hier deckt sich meine Erfahrung mit derjenigen des Schulmediziners Gerd Nagel. Sein Ansatz liegt vollkommen auf meiner Linie: Dem/r Krebsleidenden das Leiden nehmen. Ihn/sie wieder bevollmächtigen, anstatt von irgendjemandem oder -etwas (wie beispielsweise einem Medikament) abhängig zu machen.

Im Weiteren betont Gerd Nagel die Wichtigkeit des/r „Inneren Arztes/Inneren Ärztin„. DieseR trägt seiner Ansicht nach sehr viel zur Gesundheit bei. Auch das Wohl von Beziehungen spielt seiner Ansicht nach eine nicht unbedeutende Rolle, neben dem Achten auf Energieverschleiss, Wohlbefinden bei Wohnen und Arbeit, wie auch dem Kontakt zu sich selbst.

Zuletzt kommt Gerd Nagel auf den Glauben zu sprechen: „„Haben Sie einen Glauben?“ erkundigt sich Nagel. Spiritualität ist eines der Themen, die für ihn zur Selbststärkung der Kranken gehören. [...] „Reden Sie mit GOTT“ schlägt ihr der Arzt vor. [...] Sie sind eine Frau auf dem Weg zu sich selbst. Sie machen nochmals einen Schritt, in Ihrer Heldenreise. Versuchen Sie, Ballas loszuwerden.

Was soll ich dazu noch sagen: Toll, dies alles aus dem Munde eines ehemaliger Schuldmediziners zu hören, deckt sich das doch wieder ganz mit meinem eigenen Ansatz, der nun ja wirklich nicht von der selben Ecke her kommt. Schön, wenn sich Schulmedizin und Theologe wieder allmählich finden und gemeinsam dem Menschen Hand anbieten.

Fussball und sein Stellenwert in unserer Gesellschaft

Veröffentlicht in Fussball, Gesellschaft, Medizin mit Tags , , am 18. Juni 2008 von Matthias A. Weiss

Eigentlich behagt es mir nicht gross, nun auch noch über Fussball zu schreiben. Momentan ist dieser in der Schweiz aus aktuellem Anlass ja in aller Munde.

Was ich mich in letzter Zeit frage: Was macht eigentlich ein Fussballer?
Und, noch besser: Warum erhalten diese eine derartige, mediale Aufmerksamkeit?
Und, noch viel besser: Warum geben wir ihnen diese Aufmerksamkeit?

Haben Fussballer dies verdient?
Wann ja: Warum? Und:
Warum bekommt dann z.B. ein Onkologe, der vielen Leuten, die an Krebs leiden, hilft, ihr Leiden zu kurieren, auszuhalten oder Ähnliches, so viel weniger mediale Beachtung?
Wenn nein? Wer dann? Und:
Wie kann das bewerkstelligt werden, dass auch andere, m.E. zumindest eben solch interessante und wichtige, Arbeiten ins Rampenlicht der Medienscheinwefer gerückt werden?

Fragen über Fragen.
Antworten? Es bleiben mir nur Ansätze.