Archiv für Schulmedizin

Notizen (m)eines Hausarztes. Verbindung von Schulmedizin und Geistigem Heilen.

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Heilen, Medizin mit Tags , , , am 6. November 2008 von Matthias A. Weiss

Vor einigen Tagen ist mir der Brief meines so geliebten und leider viel zu früh verstorbenen Hausarztes in die Hände geraten, den er mir anlässlich meiner Praxis-Eröffnung als Heiler und freischaffender Theologe geschickt hat, handgeschrieben, rührend und auch (r)evolutionär:

Aus unserem Lokalblatt schaust Du sehr entspannt und frohgemut in die Welt und Deine Zukunft. Das freut mich sehr und ich gratuliere von Herzen zum „ho kairos“ [= griech.: der richtige Zeitpunkt, Augenblick. Ist der Name meiner Praxis (www.hokairos.ch)].  Einige Mühe hatte ich, das Wort in meinem (vom Urgrossvater ererbten) dreibändigen Griechisch-Lexikon zu finden [...]. An der Matur kannte ich jedenfalls die grossen Buchstaben immer noch nicht recht und hatte den Text sowieso stets „erraten“ müssen.
Gut gewählt hast Du den Praxisnamen – auf alle Fälle für Dich – und das ist die Hauptsache. Was den „allgemeinen“ Konsens betrifft, bin ich überzeugt, dass das Weltverständnis sich ändern wird in die Richtung, dass allgemein erkannt wird,
dass alles Geschehen
seinen Ursprung im Geistigen hat,

jedoch ist diese Erkenntnis bei Weitem noch nicht „Allgemeinwissen“.
Wenn sich ein gesundheitliches Problem zu „verknorksen“ beginnt, so kann gewiss nichts so sehr helfen wie „geistiges“ Heilen. Für den „Schulmediziner“ ist das Leiden dann oft noch nicht fassbar. Schwieriger wird es, hat sich das Leiden zu tiefst „materialisiert“, so sehr, dass z.B. ein Abszess entstanden ist: Dann hilft nur noch:
Ubi pus, ibi evacua.“ [„Wo Eiter ist, dort entleere ihn.“]
Doch die meisten Krankheitsprobleme würgen sich in einem Zwischenstadium zwischen Geist und Materie herum, da hilft wohl die Reinheit und Ursprünglichkeit eines geistigen „Skalpells“ rascher und vor allem nachhaltiger. Oft sehen wir Krankheiten unter „schulmedizinischen“ Behandlungen völlig verschwinden, sie kommen aber wieder und wieder unter ganz anderen Symptomen. Die „Urstörung“, die im Geistigen liegt, ist eben nicht behoben worden.
Darum wünsche ich Dir nochmals viel Glück und Erfolg, die grundlegenden Störungen zu finden und angehen zu können
Das wird Dir viel Kraft abfordern. Es ist viel mühsamer, ein geistiges Skalpell zu führen als ein Materielles.
Mit herzlichen Wünschen, Dein (ziemlich) alter Hausdoktor. R.E.

DANKE!

Krebs heilen

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Medizin mit Tags , , , , , am 5. August 2008 von Matthias A. Weiss

So, nach zwei eher humoristischen Einlagen wieder zu etwas Ernstem, nämlich der Heilung von Krebs.

Heute im „im Wissen-Teil des Tages-Anzeigers“ gelesen:

Heilen lasse sich Krebs mit alternativen Methoden nicht, davon sind Fachleute überzeugt. [...]  Wenn es aber um Krebsvorbeugung oder Linderung vom Symptomen gehe, etwa Nebenwirkungen der Chemotherapie, könnten manche unkonventionelle Methoden Hilfe bieten.“

Dazu kann ich aus meiner Erfahrung nur sagen: Stimmt. Das erlebe ich auch so. Oft werden die z.T. schwerwiegenden Nebenwirkungen mittels dem Handauflegen gelindert oder gar ganz weggenommen. Manchmal kommt es auch vor, dass die Menschen einfach besser mit ihrem Krebsleiden umzugehen wiss, was für mich auch schon Heilung bedeutet.

Die bisherigen Studien hätten keine eindeutig positive Wirkung bewiesen [...], aber auch keine schädliche, hält [Gerd Nagel] fest. Im Gegensatz zur schulmedizinischen Therapie, der sich viele Patienten unterworfen fühlen, bekomme der Kranke mit einer Mistelspritze, dier er sich selbst setze, sozusagen „das Zepter wieder in die Hand“.

Auch hier deckt sich meine Erfahrung mit derjenigen des Schulmediziners Gerd Nagel. Sein Ansatz liegt vollkommen auf meiner Linie: Dem/r Krebsleidenden das Leiden nehmen. Ihn/sie wieder bevollmächtigen, anstatt von irgendjemandem oder -etwas (wie beispielsweise einem Medikament) abhängig zu machen.

Im Weiteren betont Gerd Nagel die Wichtigkeit des/r „Inneren Arztes/Inneren Ärztin„. DieseR trägt seiner Ansicht nach sehr viel zur Gesundheit bei. Auch das Wohl von Beziehungen spielt seiner Ansicht nach eine nicht unbedeutende Rolle, neben dem Achten auf Energieverschleiss, Wohlbefinden bei Wohnen und Arbeit, wie auch dem Kontakt zu sich selbst.

Zuletzt kommt Gerd Nagel auf den Glauben zu sprechen: „„Haben Sie einen Glauben?“ erkundigt sich Nagel. Spiritualität ist eines der Themen, die für ihn zur Selbststärkung der Kranken gehören. [...] „Reden Sie mit GOTT“ schlägt ihr der Arzt vor. [...] Sie sind eine Frau auf dem Weg zu sich selbst. Sie machen nochmals einen Schritt, in Ihrer Heldenreise. Versuchen Sie, Ballas loszuwerden.

Was soll ich dazu noch sagen: Toll, dies alles aus dem Munde eines ehemaliger Schuldmediziners zu hören, deckt sich das doch wieder ganz mit meinem eigenen Ansatz, der nun ja wirklich nicht von der selben Ecke her kommt. Schön, wenn sich Schulmedizin und Theologe wieder allmählich finden und gemeinsam dem Menschen Hand anbieten.