Archiv für Vertrauen

Festhalten vs. Vertrauen I

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Heilen, Medizin, Religion mit Tags , , , , am 23. Februar 2009 von Matthias A. Weiss

In Ihrem Buch „Seidentanz“ schreibt Federica de Cesco einen wunderbaren Satz:

Mann kann sich nicht am Wasser festhalten, um in ihm zu schwimmen. Man muss ihm vertrauen.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Eine neue Wirtschafts- und Weltordnung am Horizont.

Veröffentlicht in Gesellschaft mit Tags , , am 3. November 2008 von Matthias A. Weiss

Neulich hatte ich ein spannendes Gespräch über das, was sich momentan in der Wirtschafts- und Finanzwelt abspielt. Mein Gesprächspartner dachte quer und meinte:

„Warum wollen und müssen wir eigentlich immer mehr? Was soll das? Wo führt das noch hin? Wir haben doch schon mehr als genug. Was wollen wir eigentlich noch? Es begann mit der Erfindung der MaschineN: Im Grunde haben wir diese erfunden, um weniger arbeiten zu müssen. Was machen wir aber? Wir arbeiten und produzieren damit noch mehr! Ausserdem müssen wir diesen ganzen Maschinenpark auch noch warten. Was soll das Ganze? Einfacher wäre es doch, endlich einmal etwas die Füsse hoch zu lagern und zu geniessen.“

Auf meine Frage, wie wir dies denn bewerkstelligen könn(t)en, meinte Tobias:

„Wir müssen redimensionieren. Bescheidener werden. Uns mit weniger genügen. Nicht im Sinne von auf alles zu verzichten. GOTT bewahre. Nein, wenn ich ab nächstem Jahr aber mein Stellenpensum reduzieren werde, werde ich immer noch gut leben können, werde aber über mindestens 20% mehr freie Zeit verfügen, mit der ich dann das machen kann, was ich wirklich möchte. Und: ich werde glücklicher sein. Ich habe ja bereits alles – ausser genügend sinnvoller Zeit für mich und meine Nächsten.“

Wahrlich, wahrlich: Weniger ist auch diesmal mehr.

Abstimmung: Werden wir mit weniger glücklicher sein?
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Vertrauen & Finanzen.

Veröffentlicht in Gesellschaft, Glauben, Religion mit Tags , , , am 22. Oktober 2008 von Matthias A. Weiss

Momentan kommt mann/frau ja kaum um das Thema der Finanz(krise = griech.: Entscheidung) herum. Was mich dabei am meisten beschäftigt, ist, das Thema des Vertrauens.

Niemand traut mehr dem / der Anderen (Bank) über den Weg. Möglicherweise zu Recht. Nur: Wo kommen wir hin, wenn wir einander nicht mehr vertrauen? Ist Leben so überhaupt noch möglich?

Auf alle Fälle kommen wir damit nicht weit (wie wir aktuell ja gerade sehen). Dass nun praktisch alle Staaten – quasi einem Herdentrieb gleich – dasselbe tun und die maroden Finanzinstitue mit dicken Fallschirmen ausstatten, verhilft auch nicht gerade zu einem grössern Vertrauen in uns, unsere Staaten, Politiker, Geldhaushalte usw.

Was tun?

Guter Rat ist einmal mehr (sehr) teuer. Alles, was ich weiss, ist Folgendes:

Nur wenn jedeR von uns einem anderen Menschen wieder etwas mehr Vertrauen schenkt – jawohll, Vertrauen ist nach wie vor ein Geschenk: es besteht die Möglichkeit, dass es nicht angenommen wird, zurückgewiesen wird, gleich verspeist wird, nicht erwidert wird oder gar nicht beachtet usw. – nur, wenn also jedeR von uns einem Anderen wieder etwas davon schenken mag, kommen wir als Menschheit überhaupt erst wieder in die Gänge und dann (hoffentlich) auch wieder weiter. Die Entscheidung liegt bei uns!