Die Zyklen sexueller Gemeinschaft

Gemäss dem spirituellen Lehrer, Autoren, Poeten und Sänger Lee Lozowick gibt es in Partnerschaften drei Zyklen sexueller Gemeinschaft, die da wären:

  • Vernarrtheit, Gleichgültigkeit, Zweifel
  • Einsicht, Frustration, Reue

sowie

  • Freier Moment, Disposition der Nicht-Erleuchtung, Mitgefühl

Ausprobieren …

(aus: Lee Lozowick, Transformation von Liebe und Sexualität)

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Über Führung

In diesem Blog habe ich bereits verschiedentlich (hier, hier oder hier) über Führung/Gurus etc. geschrieben. Aktuell ein weiteres Zitat, welches in Sachen Führung den Nagel meines Erachtens auf den Kopf trifft:

Der Lehrer ist derjenige mit der grössten Erfahrung und dem ausgeprägtesten sechsten Sinn, und er führt das Team experimentell, ohne Landkarte und nur nach seinem Gefühl durch das Labyrinth. Der einzige Grund, aus dem man diesem Führer folgen würde, ist der, dass bei ihm die Wahrscheinlichkeit am geringsten ist, dass er einen falschen Weg wählt, dass er sich irrt oder schwach wird und sich verführen lässt.

(Lee Lozowick)

Leben ohne Obdach – ein Versuch

In seinem Buch Ohne Obdach berichtet der Pfarrer und Autor Matthias Unterwegs von seinem zweimonatigem Versuch, das Leben mit Obdachlosen zu teilen. Er tat dies zur Hälfte in Deutschland und zur Anderen in Frankreich. Auf den 156 Seiten seines Werkes beschreibt der Schriftsteller einerseits seinen Alltag, was jener in ihm auslöst und hin und wieder kommt er diesbezüglich ziemlich ins Sinnieren – über das Leben auf der Strasse, aber auch ganz allgemein. Unter anderem schreibt er:

Was können uns Obdachlose voraus haben?

Den Versuch einer Antwort liefert Matthias Unterwegs danach gleich selbst:

In einer Gesellschaft, in der auf Stärke und Durchsetzungsfähigkeit gesetzt wird, zählt Bedürftigkeit, zählt Um-etwas-bitten-zu-müssen zu den Schwächen, die unsere vermeintliche Unabhängigkeit gefährden. […]
Unsere scheinbare freie Gesellschaft ist [ja] bei genauem Hinsehen sehr starken normierenden Kräften unterworfen. Massenmedien und Werbung prägen Meinungen, Verhaltensweisen, Moden und Kaufentscheidungen. […]
Stehen [deswegen] Obdachlose auch für eine innere Freiheit, sich nicht jeder Norm und jeder Weisung zu unterwerfen, in gewisser Weise tun und lassen zu können, was sie wollen? Sie verweigern sich [ja] einem System, das oft genug in der Tiefe nicht lebensfördernd ist, auch wenn sie von den Brocken leben, die von den gedeckten Tischen dieses Systems fallen. Obdachlose müssen ständig loslassen, kommen zwangsläufig mit sehr wenig aus. Was bedeutet das angesichts so mancher von Wohlstandsballast überfüllten Wohnung?

Starke Beobachtungen und wichtige Fragen.

Neun Regeln funktionaler Systeme

Robert Subby, Psychologe und Autor in Sachen Co-Abhängigkeit, stellte einst die sogenannten „Neun Regeln des dysfunktionalen (Familien-)Systems“ auf. Gerne möchte ich jenes hier aufnehmen, allerdings mit dem Augenmerk auf die jeweils gesunde Seite:

  1. Über Probleme zu sprechen ist in Ordnung.
  2. Gefühle dürfen offen ausgedrückt werden.
  3. Direkte Kommunikation ist die beste Art der Kommunikation, ohne VermittlerIn.
  4. Schwach zu sein, schlecht oder fehlerhaft zu sein sowie Unrecht zu haben, hat ebenfalls Platz.
  5. Und auch andere zu enttäuschen darf passieren (realistische Erwartungen).
  6. Für sich zu schauen ist gut.
  7. Mache die Dinge so, wie ich sie tue, nicht, wie ich sage.
  8. Spielen und spielerisch zu sein ist grossartig.
  9. Und auch schlafende Hunde dürfen hin und wieder geweckt werden.

Die Schattenseiten in Beziehungen

Über das Rad der Übereinkunft und dessen vier Quadranten von DIENEN, ANNEHMEN, NEHMEN und ZULASSEN habe ich ja bereits zweimal berichtet (hier und hier). Befindet man und frau sich in Beziehungen allerdings ausserhalb der Übereinkunft – sprich: hat man/frau die Kommunikation entweder unterlassen oder so angebracht, dass das Gewünschte nicht beim Partner oder bei der Partnerin ankommt -, bringt solches Tun unsere Schattenseiten zutage. Innerhalb der vier Quadranten wären das dann:

DIENEN NEHMEN
. Märtyrertum
. Selbstvergessenheit
. Wille, Gutes zu tun
. Sklaverei
. betatschen
. benutzen
. vergewaltigen
. Täterschaft
. Überfälle
. Krieg
ZULASSEN ANNEHMEN
. Prügelknabe
. Passivität
. (er-)dulden
. aushalten
. Opfer sein/fühlen
. Faulheit
. (vermeintliche) Berechtigung
. Herrschaft

Ich bin dankbar, darüber nun mehr zu wissen.

Das grösste Missverständnis in (sexuellen) Beziehungen

Das Rad der Ueberereinkunft (© Betty Martin)

Das Rad der Ueberereinkunft (© Betty Martin)

Endlich fiel es mir wie Schuppen von den Augen, weshalb es in (sexuellen) Beziehungen zwischen Mann und Frau derart oft zu Missverständnissen kommt. Dabei geholfen hat mir das Rad der Übereinkunft (pdf auf englisch hier), welches ich bei Betty Martin kennen lernen durfte (siehe auch meinen Artikel dazu). Und zwar wurde mir klar, dass sich beim sexuellen Akt der Mann oft im DIENEN befindet, die Frau hingegen im ZULASSEN. Der Mann also meint der Frau das zu geben, was sie will, sie hingegen meint ihn durch den Zugang zu ihr glücklich zu machen. Da sich währenddessen jedoch beide auf der GEBEN-Seite befinden, fühlen sich beide danach unbefriedigt, da niemand wirklich ERHALTEN hat … Mindblowing!

Harte und direkte Worte zu unserem Medizinalsystem

Die wichtigsten Regulatoren unseres Körpers sind Nahrung, Ruhe, Licht und Fieber. Denken Sie nur daran, wie wichtig jeder einzelne Punkt selbst bei banalen Infekten ist. Wir haben keinen Hunger oder aber während der Rekonvaleszenz einen riesig grossen. Unser Körper zwingt uns zur Ruhe, wir empfinden Licht als angenehm oder störend und wie wichtig Fieber ist, beginnen holistisch denkende Heiler immer mehr und mehr zu verstehen. Hier sehen sie auch die Problematik der heutigen Medizin. Fast alle Therapien blockieren diese Reparaturmechanismen, anstatt sie zu unterstützen, egal ob Antibiotika, Cortison, Schmerz- und Schlafmittel, Tranquilizer oder Chemotherapie. Das Medizinsystem besitzt heutzutage mit Unterstützung von Politik und Pharmaindustrie die unglaubliche Arroganz, zu behaupten, sie könne Krankheiten heilen.
Die Wahrheit ist, dass Mediziner nur Krankheiten heilen können, deren Namen sie selbst erfunden haben und deren Symptome sie selbst bestimmen, damit sie anschliessend behaupten können, Krankheiten erfolgreich behandelt zu haben. In Wahrheit haben sie jedoch nur Symptome beschrieben und behandelt. Bitte beachten Sie, dass ich nicht gesagt habe, Ärzte besässen die Arroganz, sondern das Medizinsystem. Natürlich sind Ärzte keine schlechten Menschen, nur weil sie keine Heiler sind, sondern sie verstehen nur nicht, dass sie Gefangene und Missbrauchte eines Systems sind, von dem die meisten nicht einmal wissen, dass es dieses System gibt.

(aus: Prof. Dr. Peter Yoda, Ein medizinischer Insider packt aus)