Über Genesung

Wenn eine Gesundung des Menschen geschieht, kann es nur den gesamten Menschen betreffen, daher werden im Prozess des Erwachsens nicht nur geistige, sondern auch emotionelle und körperliche Blockaden aufgehoben – ansonsten wäre der Prozess nicht komplett. (Jürgen Fischer)

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Fünf Thesen für Mutige

In diesem rund 50-minütigen Vortrag stellt der Unternehmer und Chef von GEA, Heini Staudinger, fünf Thesen für Mutige auf, welche mich einerseits berühren und die ich andererseits selber (gerne) teile:

  1. Auf die innere Stimme hören, ihr ge-horchen und ver-trauen.
  2. Die (eigene) Naivität achten.
  3. Fürchte dich nicht vor dem Alleinsein.
  4. Erkenne, was dich gefangen hält (oftmals ist es leider das Geld…), sowie
  5. Spring (ins Unbekannte)!

Wahre Liebe

In einem – durchaus lesenswerten – Artikel über Polyamorie bin ich den Kommentaren dazu zu einer Beschreibung über die Liebe gestossen, welche ich gut und gerne mit einer Definition über die wahre Liebe betiteln möchte:

Es ist ein grosses Geschenk, in einer Beziehung zu leben, in der man über alles – wirklich alles – reden kann und sich bemüht, einander die Freiheit zu lassen. Freiwillig zusammen zu sein, ohne Verlustangst und Besitzanspruch, das ist wahre Liebe.

(Kommentar von Alexander Stebler, mit freundlicher Genehmigung)

Eine neue Sichtweise auf die Arbeit 4.0

Im neusten Artikel des Blogs Beruf + Berufung kommt Bastiaan van Rooden, Chef der Produktedesign-Firma nothing.ch zu Wort. Neben seiner Aussage, dass wir uns doch wieder vermehrt dem Spiel – und damit auch dem Fehlermachen – hingeben sollten/dürften, weil wir dadurch am schnellsten und effektivsten lernten, beeindruckte mich eine weitere Antwort; und zwar diejenige zur Frage, wie denn die Arbeit der Zukunft, neudeutsch mit „Arbeit 4.0“ bezeichnet, ausschauen könnte. Dazu van Rooden:

Es ist absurd, dass mein Arbeitskollege und ich die Wirtschaft nur dann fördern, wenn wir je das Kind des anderen betreuen würden statt unser eigenes. Ich befürworte angesichts der Umwälzungen infolge der Digitalisierung auch ein bedingungsloses Grundeinkommen. Es würde uns erlauben, wesentlich produktiver, ausgeglichener – ja menschlicher zu leben.

Über Krieg und die Manipulation von Massen – ein paar erschreckende, aber durch und durch wahre Aussagen

Im  lesenswerten Buch von Michael Tellinger, Das Ubuntu-Prinzip, zitiert der Autor ein paar erschreckende, aber durch und durch wahre Aussagen zu Themen wie ‚Krieg‘ oder auch ‚Manipulation der Massen‘:

Natürlich, das einfache Volk will keinen Krieg; weder in Russland, noch in England, noch in Amerika, und ebensowenig in Deutschland. Das ist klar. Aber schliesslich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer leicht, das Volk zum Mitmachen zu bringen, ob es sich nun um eine Demokratie, eine faschistische Diktatur, um ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt … Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land. (Hermann Göring)

Übrigens dieselbe Philosophie, welcher sich George W. Bush meines Erachtens nach dem 11. September 2001 bedient hatte …

Ein neues Motto

Das Motto, unter welches ich meine Heiltätigkeit schon seit vielen Jahren gestellt habe, lautet ja:

zu sich kommen – entspannen – genesen

Und daran wird sich in nächster Zeit auch nichts ändern, da ich jenes nach wie vor für die kürzeste und prägnanteste Zusammenfassung für (meine) Heiltätigkeit im Allgemeinen halte.
Nun bin ich im Buch von Samuel Widmer, Ins Herz der Dinge lauschen, auf eine nicht minder tolle Losung gestossen, welche ich an dieser Stelle gerne teilen möchte:

Du lässt los, wirst gelassen. Du wirst ruhig.

Das passiert bereits, wenn ich obiges Motto nur lese… Wunderbar!

Über Wunder

Wer die Autobiographie eines Yogi von Paramahansa Yogananda liest, kommt nicht um das eine oder andere Wunder umhin, welche dort geschildert werden (z.B. Leben ohne Nahrungsaufnahme, Verweilen an mehreren Orten zur selben Zeit, Auferstehung von den Toten, das Hervorbringen von jeglichen Düften „aus dem Nichts“ etc.). – Nur in Klammern bemerkt: auch die Bibel berichtet von ähnlichen Ereignissen. – Auch wenn solche Ereignisse toll und wunderbar sind, so fragte ich mich zeitlebens, wozu jene gut sein sollten. Nun liefert mir der berühmte Yogi in seinem Werk die Antwort gleich selbst:

Wundertaten […] sind zwar aufsehenerregend, aber vom geistigen Standpunkt aus wertlos. Da sie kaum einen anderen Zweck als den der Unterhaltung erfüllen, lenken sie nur von der ernsthaften Suche nach Gott ab.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.