Über Gurus und so

Bereits gestern brachte ich hier ein Zitat aus dem Buch Das Licht, das keinen Schatten wirft von Vicki Mackenzie vor. An dieser Stelle nochmals ein Auszug. Diesmal über Gurus. Absolut lesens- und aufnahmewert:

Viele Westler haben eine falsche Vorstellung davon, was ein Guru ist. Sie meinen, wenn sie den vollkommenen Meister mit den vollkommenen Lehren finden, seien sie am Ziel. Sie glauben, dass der Guru sie auf jedem Schritt des Weges anleitet und sie führt. Es ist die Suche nach der Mami. Aber so ist es nicht. Ein echter Guru ist da, um den Leuten zu helfen, erwachsen zu werden und aufzuwachen. Die wahre Funktion eines Guru besteht darin, dich in die ungeborene Natur deines Geistes einzuführen, und die Beziehung ist eine des wechselseitigen Engagements. Die Schüler sollen das Tun des Gurus als vollkommene Buddha-Aktivität ansehen, machen, was ihnen der Lama sagt, und in die Praxis umsetzten, was immer er sie lehrt. Der Lama seinerseits ist verpflichtet, den Schüler oder die Schülerin auf dem ganzen Weg bis zur Erleuchtung zu führen […]. Darin liegen seine Glorie und die Gefahr seines Sturzes. Wenn es ein echter Lama ist, hast du die Gewissheit, nie verlassen zu werden. Wenn es kein echter Lama ist, öffnest du dich allen möglichen Formen der Ausbeutung.

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Ein Gedanke zu “Über Gurus und so

  1. […] diesem Blog habe ich bereits verschiedentlich (hier, hier oder hier) über Führung/Gurus etc. geschrieben. Aktuell ein weiteres Zitat, welches in […]

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