Schweizer Radio sendet Revolutionäres zum Thema Heilen


Wenn das Schweizer Radio und Fernsehen eine Sendung übers Heilen bringt, bei der ich beinahe zu allem Gesagten kopfnickend „Ja, das sehe ich auch so“ oder ähnlich sagen kann, dann erstaunt mich das. In der Input-Sendung vom 8. Oktober 2017 ist aber genau dies passiert! Ich kam aus dem Beipflichten beinahe nicht raus. Vor allem die Worte der Theologin Christa Gäbler-Kaindl und des Zahnmediziners Hans-Florian Zeilhofer, zwei der drei Leiter des relativ neu geschaffenen MAS-Studienganges in Spiritual Care, mochten mich zu berühren. Wenn während eines Interviews auf einem öffentlich-rechtlichen Sender Worte wie „Selbstheilungskräfte„, „es ist viel mehr möglich, als wir annehmen“ oder auch „spirituelles Heilen“ fallen, dann mag ich das. Hier nachhörbar.

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Ein guter Therapeut

Ein guter Therapeut muss so gesund wie nötig und so krank wie möglich sein.

(C.G. Jung)

Wie man Vertrauen aufbaut

Der Glaube lässt sich mit einem Muskel vergleichen, der trainiert werden kann. Durch die wiederholte Erfahrung, dass wir vertrauen müssen, was wir nicht sehen, können wir allmählich lernen, Vertrauen zu haben in die Lösung der Probleme, wird unser Glaube gestärkt, eben wie bei einem Muskel.

(Melody Beattie; siehe dazu auch meinen gestrigen Post)

Unsere Psyche als Muskel

Wenn wir die Psyche mit einem Muskel vergleichen, dann ist die Vorstellungskraft unser am wenigsten entwickelter Muskel. Wir müssen es uns erlauben, positive Visionen der Zukunft in uns erblühen zu lassen. Denn es wird nichts Neues durch uns in die Welt kommen, was nicht vorher in unserem Bewusstsein Gestalt angenommen hat.

(Joanna Macy im Interview mit Geseko Lübke über die Welt als Geliebte)

Die Zyklen sexueller Gemeinschaft

Gemäss dem spirituellen Lehrer, Autoren, Poeten und Sänger Lee Lozowick gibt es in Partnerschaften drei Zyklen sexueller Gemeinschaft, die da wären:

  • Vernarrtheit, Gleichgültigkeit, Zweifel
  • Einsicht, Frustration, Reue

sowie

  • Freier Moment, Disposition der Nicht-Erleuchtung, Mitgefühl

Ausprobieren …

(aus: Lee Lozowick, Transformation von Liebe und Sexualität)

Über Führung

In diesem Blog habe ich bereits verschiedentlich (hier, hier oder hier) über Führung/Gurus etc. geschrieben. Aktuell ein weiteres Zitat, welches in Sachen Führung den Nagel meines Erachtens auf den Kopf trifft:

Der Lehrer ist derjenige mit der grössten Erfahrung und dem ausgeprägtesten sechsten Sinn, und er führt das Team experimentell, ohne Landkarte und nur nach seinem Gefühl durch das Labyrinth. Der einzige Grund, aus dem man diesem Führer folgen würde, ist der, dass bei ihm die Wahrscheinlichkeit am geringsten ist, dass er einen falschen Weg wählt, dass er sich irrt oder schwach wird und sich verführen lässt.

(Lee Lozowick)

Neun Regeln funktionaler Systeme

Robert Subby, Psychologe und Autor in Sachen Co-Abhängigkeit, stellte einst die sogenannten „Neun Regeln des dysfunktionalen (Familien-)Systems“ auf. Gerne möchte ich jenes hier aufnehmen, allerdings mit dem Augenmerk auf die jeweils gesunde Seite:

  1. Über Probleme zu sprechen ist in Ordnung.
  2. Gefühle dürfen offen ausgedrückt werden.
  3. Direkte Kommunikation ist die beste Art der Kommunikation, ohne VermittlerIn.
  4. Schwach zu sein, schlecht oder fehlerhaft zu sein sowie Unrecht zu haben, hat ebenfalls Platz.
  5. Und auch andere zu enttäuschen darf passieren (realistische Erwartungen).
  6. Für sich zu schauen ist gut.
  7. Mache die Dinge so, wie ich sie tue, nicht, wie ich sage.
  8. Spielen und spielerisch zu sein ist grossartig.
  9. Und auch schlafende Hunde dürfen hin und wieder geweckt werden.