Endlich habe ich die passende Bezeichnung für mich gefunden:

Amateur*

Schon seit Längerem tat ich mich schwer damit, einfach keine passende (Berufs-)Bezeichnung zu haben, für das, was ich tue. Heute Nacht dann die ErLeuchtung:

* «Amateur, der Liebende»

Dieser Name trifft den Nagel meines Erachtens ziemlich genau auf den Kopf.

Natürlich könnte ich mich stattdessen auch Heiler, Seminarleiter, Autor, Verleger, Theologe, Vortragender, spiritueller Forscher etc. nennen für das, was ich tue und bin – etwa: Lebender, Mensch, Mann etc., was es der Bezeichnung und Rollen im Leben halt auch noch so gibt -, doch darum geht es nicht.

Wonach ich in den vergangenen Jahren gesucht hatte und habe, war ein kurzer und prägnanter Begriff für meine Betätigung. Jener ist mir mit dem Amateur nun in die Hände gefallen.

Im Gegensatz zum/r Fachmann/frau (siehe: hier), welcheR schnell einmal auch zum/r Fach-IdiotIn (griechisch für „eigen“) werden kann – d.h., nur noch sein oder ihr Gebiet wahr-nimmt und daher nicht mehr links und rechts schaut -, tut einE AmateurIn alles mit ZuNeigung, manchmal offensichtlicher und manchmal weniger, hin und wieder mit mehr Bewusstheit und dann wieder völlig unbewusst. Dem zu Grunde liegt jedoch stets die Liebe, egal, was da gerade auf ihn/sie zukommen mag … Ein solches (Selbst-)Verständnis berührt mich und macht mich glücklich.

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Ein grosses Werk in modernen Hieroglyphen …

Auf www.bibleemoji.com kann jeglichen Bibelvers in Emojis umwandeln lassen. So wird aus Psalm 23 („Der gute Hirt“) folgendes:

🅰 psalm of david. 😇 is my shepherd, i have 👎 need, he feeds me in green pastures. He leads me 2 calm by the 🌊, he gives me new life. He leads me on the paths of righteousness, his name’s 🍶. If i 👣 in the valley of darkness, i 😨 👎 👿: 4 thou art with me, thy rod & thy rod, they comfort me. U cover my table in the face of my enemies. Thou anointest my head with oil, my cup is full of oil. Grace & mercy shall follow me all my 🌅s, & i will return 2 the 🏠 of 😇 all my life.

Leider erst auf Englisch. Dennoch kreativ …

Abdankungsrede – für einmal leicht anders

Vielen ist gar nicht bewusst, wie sehr Situationen, welche mit dem Tod zu tun haben, oftmals auch recht komisch sein können. Das erfahre ich hin und wieder bei einer meiner Abdankungen. Und das meine ich jetzt im allerbesten Sinne: Manchmal kommt es nach einem Tod nämlich zu Konstellationen, welche schlichtweg nur zum Brüllen sind (vor Lachen und Komik). Danach löst sich dann die (An-)Spannung der Hinterbliebenen merklich und man/frau darf gelöster mit dem Hinschied der geliebten Person umgehen. Diesen Augenblick, bzw. einen danach – nämlich in der Kirche oder am Grab, wo es mitunter auch nicht an Humor mangelt – hat der Wortkünstler Simon Chen in eine wunderbare Nummer namens „Abdankungsrede“ hineingepackt; quasi zum Totlachen …