Was zählt

Frage ich nun aber: „Was brauchst Du wirklich?“, sind die meisten Menschen, besonders die Männer, sehr irritiert. Wir sind es nicht gewohnt, diese Frage gestellt zu bekommen. Selbst in der eigenen Beziehung oder Familie passiert dies selten. Wenn ich die Frage aber mit einem wirklich menschlichen Interesse wiederhole, dann höre ich immer wieder Erstaunliches: Ich höre nichts von Wünschen nach mehr Nahrung, einem grösseren Haus, schöneren Kleidern, einem noch abenteuerlichen Urlaub, einem grösseren Auto oder mehr Geld. Nein, ich höre bei dieser intimen Frage keine Wünsche nach äusseren Dingen. Was höre ich dann? Ich höre vom Hunger nach Anerkennung, von der Sehnsucht nach Liebe und Harmonie, vom Wunsch nach Versöhnung mit den Eltern, Kindern, Nachbarn und Kollegen. Dann weiter von der Versöhnung mit sich selbst, dem Wunsch nach innerer Zufriedenheit. Weiter höre ich vom Wunsch nach Gesundheit und gesunder Umgebung und Natur. Und ich höre auch von dem Wunsch nach Kreativität durch eine sinnvolle Arbeit. (aus: Uwe Burka, Jeder kann die Zukunft mitgestalten)

Hinweis zu einer dazu passenden Veranstaltung:
5. – 7. Januar 2018
Was ich wirklich brauche – Seminar zur Verwirklichung eigener Träume
Haus zur alten Farb
Farbweg 18
CH-8805 Richterswil

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Vom Aufwachsen im Pfarrhaus

Pfaffkids. 21 Persönlichkeiten aus dem Pfarrhaus (Band IV der Reihe 21)Im neusten Band meiner Anthologie Reihe 21 dreht sich alles um das Aufwachsen im (evangelischen) Pfarrhaus. Erneut habe ich 21 Persönlichkeiten porträtiert, welche eine Gemeinsamkeit aufweisen. Alle im Buch Vorgestellten sind diesmal also als Pfarrerskinder gross geworden sind, haben sich jedoch aus der «religiösen Anlaufstelle ihres Dorfes» gelöst und sich eine eigene Biographie zugelegt. Diese wurden so bunt und vielfältig wie das Leben selbst, wie beispielsweise jene des Kolumnisten Peter Rothenbühler, der Radiomoderatorin Regi Sager, des ehemaligen TV-Manns und heutigen Rockmusikers, Heinrich Müller, oder auch der Heilerin Renée Bonanomi. Sie und alle anderen Porträtierten schildern mir, wie sie das elterliche Pfarrhaus und den Beruf des Vaters oder auch einmal der Mutter erlebt haben und was das mit ihnen gemacht hat. Ausserdem berichten sie ausführlich aus ihrem Leben und schrecken auch nicht vor der Frage nach dem eigenen Glauben zurück. Entstanden sind so 21 eindrückliche und zum Teil äusserst persönliche Porträts – wunderschön photographisch festgehalten übrigens durch Florian Moritz – über bekannte und weniger berühmte Persönlichkeiten aus dem Pfarrhaus.

Gebührend gefeiert wird das Erscheinen dieses vierten Bandes natürlich an einer Vernissage. Hier gleich alle nötigen Informationen dazu:

Datum: Freitag, den 6. Oktober 2017
Zeit: 19-21 Uhr
Ort: Untere Heslibachstrasse 5, 8700 Küsnacht
Mitwirkung: Zwei Porträtierte, der Photograph, Gospelsänger Richard Broadnax.
Danach: Möglichkeit zum Erwerb des 4. Bandes, Buchsignierung sowie Apéro.

Leseprobe …

„Pfaffkids“ (gebunden) bestellen …

Bibliographische Angaben:
Pfaffkids. 21 Persönlichkeiten aus dem Pfarrhaus
Matthias A. Weiss, mit Photographien von Florian Moritz
ISBN 978-3-9524666-2-9

 

Abdankungsrede – für einmal leicht anders

Vielen ist gar nicht bewusst, wie sehr Situationen, welche mit dem Tod zu tun haben, oftmals auch recht komisch sein können. Das erfahre ich hin und wieder bei einer meiner Abdankungen. Und das meine ich jetzt im allerbesten Sinne: Manchmal kommt es nach einem Tod nämlich zu Konstellationen, welche schlichtweg nur zum Brüllen sind (vor Lachen und Komik). Danach löst sich dann die (An-)Spannung der Hinterbliebenen merklich und man/frau darf gelöster mit dem Hinschied der geliebten Person umgehen. Diesen Augenblick, bzw. einen danach – nämlich in der Kirche oder am Grab, wo es mitunter auch nicht an Humor mangelt – hat der Wortkünstler Simon Chen in eine wunderbare Nummer namens „Abdankungsrede“ hineingepackt; quasi zum Totlachen …

Die Realität zurecht denken. Was Neurochirugen und Buddhisten gemeinsam haben

Milena Moser- Hinter diesen blauen Bergen

Milena Moser- Hinter diesen blauen Bergen

In ihrem neusten (auch biographischen) Werk, Hinter den blauen Bergen, erzählt die Schweizer Schriftstellerin Milena Moser unter anderem von ihrem neuen Leben in den USA und von einer frischen Liebe. Dazwischen aber streut sie immer wieder auch spannende und wichtige Erkenntnisse. So auch folgendes, welches mich aufhorchen und gleichzeitig schmunzeln liess:

Neurochirurgen, Buddhisten, Geistheiler und kleine Kinder wissen um die Macht der Gedanken. Wissen, dass wir uns unsere Realität zurechtdenken.

Das kann ich nur bestätigen …

Was Weihnachten mit dem Hinterteil zu tun hat

Zwar mag dieser Blog-Eintrag von Kafi Freitag schon ein Jahr auf dem Buckel haben, an Aktualität eingebüsst hat er allerdings überhaupt nicht. Er besagt nämlich, dass Weihnachten oft „sucks“, wie die Amerikaner zu sagen pflegen, wenn Sie mit etwas nicht einverstanden sind. Will heissen, die Adventszeit und die anschliessenden Weihnachten versprechen uns oft das Blaue vom Himmel, tatsächlich geschieht hingegen oft das Gegenteil. Also: statt Friede, Freude und Eierkuchen herrschen oft Einsamkeit, Stress und andere Sorgen vor, als wäre Weihnachten genau diejenige Jahreszeit, in der dies alles an die Oberfläche gespült werden soll, obwohl jedermann so tut, als ging es um Liebe, Familie etc. Aus diesem Grund kommt Frau Freitag zum Schluss, dass Weihnachten eben ein A…loch ist. Ein – wie ich finde – genialer Schluss, zumindest näher an der Realität und sehr ehrlich; und für mich darum auch heilsam.

Ärzte und Messi

Screenshot www.tages-anzeiger.chIn einem Interview mit dem Tages-Anzeiger spricht der neu gewählte Präsident der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW), Daniel Scheidegger, Klartext. Unter anderem vergleicht er darin das Verhalten der Ärzteschaft mit sogenannten Messis. Und zwar insofern, als sie sich laufend Innovationen und neue Behandlungsmethoden überlegen, es dabei aber vergessen oder unterlassen, sich zu überlegen, was sie im Gegenzug nicht mehr brauchen oder woher sie das Geld für Neues hernehmen sollten … Spannende Gedanken zu uns als Gesellschaft und unserem Verhältnis zur Gesundheit.

Ein Film zur Senkung der Arbeitsmoral ;-)

Screenshot "Frohes Schaffen"

Screenshot „Frohes Schaffen“