„Pfaffkids“ zieht langsam Kreise

Screenshot www.srf.ch

Der vierte Band der Reihe 21, Pfaffkids – 21 Persönlichkeiten aus dem Pfarrhaus, zieht langsam Kreise. Neben der einen oder anderen Rezension in gedruckter Form ist nun nämlich auch am

Sonntag, den 30. Dezember 2018 um 8.30 Uhr

in der Radiosendung Text zum Sonntag auf SRF1 davon die Rede. Jene ist gemäss Homepage

ein Denkanstoss am Sonntagmorgen, ein Schmunzeln, eine klitzekleine Lebenshilfe mit nachdenklichen, besinnlichen und anregenden Texten aus Belletristik, Philosophie, religiöser oder Ratgeber-Literatur.

Ich bin gespannt und freue mich darauf.

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Wie Spiritualität zur Erfahrung wird

Vor einiger Zeit bin ich in der Zeitschrift Publik-Forum auf einen Artikel gestossen, der mich sehr ans Geistige Heilen und meine Art des Arbeitens erinnert hat. Jener handelte vom Spirituellen Körperlernen. Dieses wurde von der Pädagogin Ellen Kubitza entwickelt.

Dabei geht es – gemäss dem Artikel – zunächst darum, „wahrzunehmen und nicht zu bewerten“, was bei der Autorin, welche das Spirituelle Köperlernen ausprobiert hat, zu folgender Erkenntnis führte:

Die bedachte Anleitung liess mich spüren: Es ist alles in Ordnung so, wie es ist.

Und ebenda:

Das spirituelle Körperlernen nimmt das auf, was Menschen an Emotionen und Impulsen selber mitbringen. Deswegen ist es nicht so leicht zu beschreiben. Es gibt kaum feste Körperübungen […], sondern man arbeitet mit einfachen Bewegungen, Haltungen und Erfahrungen.

Schliesslich resümiert die Schreiberin:

Von aussen sieht es vielleicht aus wie eine gymnastische Übung, aber für mich ist es im Laufe der Zeit ein Gebet mit dem Körper geworden.

Alles Sätze, welche ich auch fürs Heilen anmerken könnte und Wahrheiten, welche ich sogleich unterschreiben würde.

Was zählt

Frage ich nun aber: „Was brauchst Du wirklich?“, sind die meisten Menschen, besonders die Männer, sehr irritiert. Wir sind es nicht gewohnt, diese Frage gestellt zu bekommen. Selbst in der eigenen Beziehung oder Familie passiert dies selten. Wenn ich die Frage aber mit einem wirklich menschlichen Interesse wiederhole, dann höre ich immer wieder Erstaunliches: Ich höre nichts von Wünschen nach mehr Nahrung, einem grösseren Haus, schöneren Kleidern, einem noch abenteuerlichen Urlaub, einem grösseren Auto oder mehr Geld. Nein, ich höre bei dieser intimen Frage keine Wünsche nach äusseren Dingen. Was höre ich dann? Ich höre vom Hunger nach Anerkennung, von der Sehnsucht nach Liebe und Harmonie, vom Wunsch nach Versöhnung mit den Eltern, Kindern, Nachbarn und Kollegen. Dann weiter von der Versöhnung mit sich selbst, dem Wunsch nach innerer Zufriedenheit. Weiter höre ich vom Wunsch nach Gesundheit und gesunder Umgebung und Natur. Und ich höre auch von dem Wunsch nach Kreativität durch eine sinnvolle Arbeit. (aus: Uwe Burka, Jeder kann die Zukunft mitgestalten)

Hinweis zu einer dazu passenden Veranstaltung:
5. – 7. Januar 2018
Was ich wirklich brauche – Seminar zur Verwirklichung eigener Träume
Haus zur alten Farb
Farbweg 18
CH-8805 Richterswil