Schweizer Radio sendet Revolutionäres zum Thema Heilen


Wenn das Schweizer Radio und Fernsehen eine Sendung übers Heilen bringt, bei der ich beinahe zu allem Gesagten kopfnickend „Ja, das sehe ich auch so“ oder ähnlich sagen kann, dann erstaunt mich das. In der Input-Sendung vom 8. Oktober 2017 ist aber genau dies passiert! Ich kam aus dem Beipflichten beinahe nicht raus. Vor allem die Worte der Theologin Christa Gäbler-Kaindl und des Zahnmediziners Hans-Florian Zeilhofer, zwei der drei Leiter des relativ neu geschaffenen MAS-Studienganges in Spiritual Care, mochten mich zu berühren. Wenn während eines Interviews auf einem öffentlich-rechtlichen Sender Worte wie „Selbstheilungskräfte„, „es ist viel mehr möglich, als wir annehmen“ oder auch „spirituelles Heilen“ fallen, dann mag ich das. Hier nachhörbar.

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Ein guter Therapeut

Ein guter Therapeut muss so gesund wie nötig und so krank wie möglich sein.

(C.G. Jung)

Wie man Vertrauen aufbaut

Der Glaube lässt sich mit einem Muskel vergleichen, der trainiert werden kann. Durch die wiederholte Erfahrung, dass wir vertrauen müssen, was wir nicht sehen, können wir allmählich lernen, Vertrauen zu haben in die Lösung der Probleme, wird unser Glaube gestärkt, eben wie bei einem Muskel.

(Melody Beattie; siehe dazu auch meinen gestrigen Post)

Harte und direkte Worte zu unserem Medizinalsystem

Die wichtigsten Regulatoren unseres Körpers sind Nahrung, Ruhe, Licht und Fieber. Denken Sie nur daran, wie wichtig jeder einzelne Punkt selbst bei banalen Infekten ist. Wir haben keinen Hunger oder aber während der Rekonvaleszenz einen riesig grossen. Unser Körper zwingt uns zur Ruhe, wir empfinden Licht als angenehm oder störend und wie wichtig Fieber ist, beginnen holistisch denkende Heiler immer mehr und mehr zu verstehen. Hier sehen sie auch die Problematik der heutigen Medizin. Fast alle Therapien blockieren diese Reparaturmechanismen, anstatt sie zu unterstützen, egal ob Antibiotika, Cortison, Schmerz- und Schlafmittel, Tranquilizer oder Chemotherapie. Das Medizinsystem besitzt heutzutage mit Unterstützung von Politik und Pharmaindustrie die unglaubliche Arroganz, zu behaupten, sie könne Krankheiten heilen.
Die Wahrheit ist, dass Mediziner nur Krankheiten heilen können, deren Namen sie selbst erfunden haben und deren Symptome sie selbst bestimmen, damit sie anschliessend behaupten können, Krankheiten erfolgreich behandelt zu haben. In Wahrheit haben sie jedoch nur Symptome beschrieben und behandelt. Bitte beachten Sie, dass ich nicht gesagt habe, Ärzte besässen die Arroganz, sondern das Medizinsystem. Natürlich sind Ärzte keine schlechten Menschen, nur weil sie keine Heiler sind, sondern sie verstehen nur nicht, dass sie Gefangene und Missbrauchte eines Systems sind, von dem die meisten nicht einmal wissen, dass es dieses System gibt.

(aus: Prof. Dr. Peter Yoda, Ein medizinischer Insider packt aus)

Über Genesung

Wenn eine Gesundung des Menschen geschieht, kann es nur den gesamten Menschen betreffen, daher werden im Prozess des Erwachsens nicht nur geistige, sondern auch emotionelle und körperliche Blockaden aufgehoben – ansonsten wäre der Prozess nicht komplett. (Jürgen Fischer)

Ein neues Motto

Das Motto, unter welches ich meine Heiltätigkeit schon seit vielen Jahren gestellt habe, lautet ja:

zu sich kommen – entspannen – genesen

Und daran wird sich in nächster Zeit auch nichts ändern, da ich jenes nach wie vor für die kürzeste und prägnanteste Zusammenfassung für (meine) Heiltätigkeit im Allgemeinen halte.
Nun bin ich im Buch von Samuel Widmer, Ins Herz der Dinge lauschen, auf eine nicht minder tolle Losung gestossen, welche ich an dieser Stelle gerne teilen möchte:

Du lässt los, wirst gelassen. Du wirst ruhig.

Das passiert bereits, wenn ich obiges Motto nur lese… Wunderbar!

Über Wunder

Wer die Autobiographie eines Yogi von Paramahansa Yogananda liest, kommt nicht um das eine oder andere Wunder umhin, welche dort geschildert werden (z.B. Leben ohne Nahrungsaufnahme, Verweilen an mehreren Orten zur selben Zeit, Auferstehung von den Toten, das Hervorbringen von jeglichen Düften „aus dem Nichts“ etc.). – Nur in Klammern bemerkt: auch die Bibel berichtet von ähnlichen Ereignissen. – Auch wenn solche Ereignisse toll und wunderbar sind, so fragte ich mich zeitlebens, wozu jene gut sein sollten. Nun liefert mir der berühmte Yogi in seinem Werk die Antwort gleich selbst:

Wundertaten […] sind zwar aufsehenerregend, aber vom geistigen Standpunkt aus wertlos. Da sie kaum einen anderen Zweck als den der Unterhaltung erfüllen, lenken sie nur von der ernsthaften Suche nach Gott ab.

Dem habe ich nichts hinzuzufügen.