Hilfreiche Ausdrücke fürs Gebet

Hilfe, Bitte.
Zeige mir. Führe mich. Verändere mich.
Bist du da?
Warum hast du das getan?
Danke.

(aus: Melody Beattie, Kraft zum Loslassen)

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Erinnerungen an ein letztes Leben – berührender Bericht eines Freundes

Obwohl dieser Bericht über Erinnerungen an ein letztes Leben von meinem Freund Roman Oberholzer, Architekt und Musiker (hier und hier), auf Mystica.tv schon etwas Zeit auf dem Buckel hat, teile ich dessen Erfahrungen gerne, da mich das Geschriebene auch heute noch zu berühren weiss. Haften bleiben mir Sätze wie:

Wieso soll ich mir denn die Schilddrüse einfach rausschneiden lassen? Das ist doch auch ein Teil von mir. Brauche ich denn diesen Körperteil nicht?

In der Folge entschied ich mich, einen Tag in der Woche weniger zu arbeiten, um das Leben, die Umwelt mehr zu geniessen und wahr zu nehmen. Dies, obwohl ich selbstständig war.

Um sie in keiner Situation alleine zu lassen und auch aus Liebe zu ihr begleitete ich sie in ihren „Meditationsversuchen“, denn wir hatten damals keine Ahnung was Meditieren überhaupt ist. Ich belächelte sogar bis dahin die Meditation und die Meditierenden. An jenen ersten Versuch mag ich mich jedoch noch bis heute gern erinnern. Es war eine Art Initiation für mich. Ich schloss einfach mal die Augen und versuchte ruhig zu atmen. Sogleich erschien in mir ein weisses Licht. Es war unglaublich schön und auch so faszinierend. Irgendwie hatte es in mir ein Feuer entfacht. Ich wollte in der folgenden Zeit keinen Tag mehr ohne Meditation verstreichen lassen.

Das Wort Auschwitz wirkte wie ein Trigger auf mich und meine tief vergrabenen Erinnerungen. Doch der Moment schien richtig und wichtig zu sein, um die alte gespeicherte negative Emotionalität loszulassen und zu vergeben.

Die Liebe war so immens gross, sodass ich mich auch im gleichen Moment enorm demütig und zugleich dankbar fühlte. Ich fühlte mich so klein und doch wieder so stark. All diese schwer zu beschreibenden Gefühle auf einmal. Die immense Liebe, welche in jenem Moment auf mich einwirkte, trug mich wie auf Flügeln durch diesen intensiven Moment.

Nach einer halben Stunde beruhigten sich meine Emotionen. Ich wusste, dass sich soeben ein enormer Schmerz von mir verabschiedet hatte. Ich fühlte mich so unglaublich frei, gestärkt und vor allem angstfrei. Ich wusste nun, dass wir unsterblich sind. Dass es keinen Tod gibt, zumindest nicht so, wie es uns in unserer westlichen, materialistischen Welt immer wieder vermittelt wird.

Ich hatte nun tatsächlich meine eigene Todesurkunde aus meinem letzten Leben vor mir! Mit Namen und allen Daten! Und dies unweit von meinem Wohn- und Geburtsort.

Für mich war nun klar: Es gibt keine Zufälle im Leben!

Diese Erinnerung an mein letztes Leben gab mir ein so starkes Vertrauen ins Leben. Ich weiss nun bewusst, dass die Reinkarnation Tatsache ist. Und diese Wahrheit hat mein Leben wahrhaft verändert. Es hat mich freier gemacht. Auch freier von Angst. Gerne möchte ich diese Tatsache den Menschen weitergeben. Denn ich denke, dass die grösste Angst des Menschen der Tod selbst ist. Die meisten Menschen wissen nicht, was nachher kommt. Ich möchte mit dieser Geschichte hoffentlich ein wenig die Angst vor dem „Tod“ nehmen.

Den ganzen Bericht gibt es hier zum Nachlesen. Einfach wunderbar …
(Mit freundlicher Genehmigung von Roman Oberholzer.)

Die zwei Türen

Es gibt eine schöne Geschichte von einem Zimmer mit zwei Türen. Über jeder steht ein Schild. Auf dem einen steht Himmel, auf dem anderen Vortrag über den Himmel. Und alle co-abhängigen erwachsenen Kinder drängen sich vor der Tür mit dem Schild Vortrag über den Himmel.

(aus: John Bradshaw, Das Kind in uns. Wie finde ich zu mir selbst)