Unterschied zwischen Neid und Eifersucht

Neulich wollte ich mich einmal über den Unterschied zwischen Neid und Eifersucht schlau machen, da wir – vor allem im Schweizerdeutschen – diese beiden Gefühle häufig synonym verwenden, es allerdings bestimmt Unterschiede zwischen diesen beiden Begriffen geben muss, ansonsten sie meines Erachtens nicht existieren würden … Also machte ich mich zu einer Recherche im Internet auf. Ich fand etwa die beiden obigen Artikel oder die unten stehende Begriffserklärung in der einen oder anderen Variation, nämlich, dass

Neid sich auf Besitz/Vermögen/Stand/Status bezieht, während Eifersucht aus einer Beziehung zwischen den Menschen

entsteht.

Und auch, die Definitionen von

Eifersucht ist ein sehr stark übersteigertes Empfinden oder Verhalten, wenn man die Liebe oder einen Vorteil an andere zu verlieren droht.

(Synonym „Misstrauen“)

Der Eifersüchtige hat (also) Angst, etwas, was er „besitzt“, zu verlieren.

beziehungsweise

Neid ist das Gefühl, bei dem der Neider des anderen Besitz und/oder Erfolg, den er selbst gern gehabt hätte, missgönnt.

(Synonym „Missgunst“)

Der Neider will etwas haben, was andere besitzen. (Quelle der Zitate: www.eifersucht.biz)

stellten für mich noch nicht der Weisheit letzter Schluss dar. Der Zwanziger fiel bei mir schliesslich erst, als ich auf unten stehendes Beispiel stiess. Jetzt ist auch mir der Unterschied klar:

Wenn du ne tolle Freundin hast, bin ich neidisch auf dich. Wenn sie mit mir Essen geht, wirst du eifersüchtig.

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Wie Spiritualität zur Erfahrung wird

Vor einiger Zeit bin ich in der Zeitschrift Publik-Forum auf einen Artikel gestossen, der mich sehr ans Geistige Heilen und meine Art des Arbeitens erinnert hat. Jener handelte vom Spirituellen Körperlernen. Dieses wurde von der Pädagogin Ellen Kubitza entwickelt.

Dabei geht es – gemäss dem Artikel – zunächst darum, „wahrzunehmen und nicht zu bewerten“, was bei der Autorin, welche das Spirituelle Köperlernen ausprobiert hat, zu folgender Erkenntnis führte:

Die bedachte Anleitung liess mich spüren: Es ist alles in Ordnung so, wie es ist.

Und ebenda:

Das spirituelle Körperlernen nimmt das auf, was Menschen an Emotionen und Impulsen selber mitbringen. Deswegen ist es nicht so leicht zu beschreiben. Es gibt kaum feste Körperübungen […], sondern man arbeitet mit einfachen Bewegungen, Haltungen und Erfahrungen.

Schliesslich resümiert die Schreiberin:

Von aussen sieht es vielleicht aus wie eine gymnastische Übung, aber für mich ist es im Laufe der Zeit ein Gebet mit dem Körper geworden.

Alles Sätze, welche ich auch fürs Heilen anmerken könnte und Wahrheiten, welche ich sogleich unterschreiben würde.