Verbindung von Sexualität und Spiritualität

Als Menschen neigen wir dazu, unser sexuelles Leben streng vom geistigen Leben zu trennen. Diese Haltung hat uns viele Krisen eingebracht – Ärger und Enttäuschungen mit unseren Partnern, Machtkämpfe, gegenseitige Vorwürfe und tiefe Schuldgefühle.

Das ändert sich, wenn wir die Sexualität als Teil unseres spirituellen Lebens erkennen und uns dabei der Tatsache voll bewusst sind, dass wir sexuelle Wesen sind. Als solche finden wir den Mut, verletzlich zu sein und in unseren sexuellen Beziehungen Vertrautheit zuzulassen.

Unsere Wünsche werden nicht aus dem Grund befriedigt, weil wir sie haben. Vielmehr müssen wir sie auch zum Ausdruck bringen.

Ich will mir heute meiner Sexualität bewusst sein. Ich will mich für das Erlebnis meiner Sexualität als Teil einer kreativen Beziehung öffnen.

Hinweis zu meinem Angebot:

SEX & SPIRIT
Achtsame Begleitung auf dem Weg zu mehr Liebe, Intimität und lebendiger Sexualität

(Zitate aus: http://www.meinheuteleben.de/div/Notes/n.html; 20. September)

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Unterschied zwischen Neid und Eifersucht

Neulich wollte ich mich einmal über den Unterschied zwischen Neid und Eifersucht schlau machen, da wir – vor allem im Schweizerdeutschen – diese beiden Gefühle häufig synonym verwenden, es allerdings bestimmt Unterschiede zwischen diesen beiden Begriffen geben muss, ansonsten sie meines Erachtens nicht existieren würden … Also machte ich mich zu einer Recherche im Internet auf. Ich fand etwa die beiden obigen Artikel oder die unten stehende Begriffserklärung in der einen oder anderen Variation, nämlich, dass

Neid sich auf Besitz/Vermögen/Stand/Status bezieht, während Eifersucht aus einer Beziehung zwischen den Menschen

entsteht.

Und auch, die Definitionen von

Eifersucht ist ein sehr stark übersteigertes Empfinden oder Verhalten, wenn man die Liebe oder einen Vorteil an andere zu verlieren droht.

(Synonym „Misstrauen“)

Der Eifersüchtige hat (also) Angst, etwas, was er „besitzt“, zu verlieren.

beziehungsweise

Neid ist das Gefühl, bei dem der Neider des anderen Besitz und/oder Erfolg, den er selbst gern gehabt hätte, missgönnt.

(Synonym „Missgunst“)

Der Neider will etwas haben, was andere besitzen. (Quelle der Zitate: www.eifersucht.biz)

stellten für mich noch nicht der Weisheit letzter Schluss dar. Der Zwanziger fiel bei mir schliesslich erst, als ich auf unten stehendes Beispiel stiess. Jetzt ist auch mir der Unterschied klar:

Wenn du ne tolle Freundin hast, bin ich neidisch auf dich. Wenn sie mit mir Essen geht, wirst du eifersüchtig.