Mein letztes Buch**

Clinton Callalhan, Wahre Liebe im AlltagAls mir das Buch Wahre Liebe im Alltag. Das Erschaffen authentischer Beziehungen von Clinton Callahan – Autor, Trainer und Begründer des Possibility Managements – in die Hände fiel, wusste ich genau zwei Dinge:
a) dass nun viel Arbeit vor mir lag, wollte ich (emotional) weiterkommen und wirklich mit diesem Buch (und an mir selbst) arbeiten, statt es „bloss“ zu lesen, wie so viele Werke zuvor. Und
b) dass dies nun wohl mein letztes Buch werden würde, das ich lese, da so kompakt, allumfassend und weise!

** Natürlich habe ich mir seit dem Lesen von „Wahre Liebe im Alltag“ bereits wieder die eine oder andere Literatur zu Gemüte geführt. Ein bibliophil veranlagter Mensch wie ich kann wahrscheinlich gar nicht anders. Dennoch machte mir dieses eindrückliche Werk bewusst, dass nun im Prinzip gesagt ist, was gesagt werden muss. Alles Andere könnte nun Schweigen sein (und an mir Arbeiten) …

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Über Selbstliebe

Selbstliebe ist kein Hurra! im Spiegel – Selbstliebe ist die Umarmung des inneren Kritikers, Störenfriedes und Angsthasen. Selbstliebe ist, wenn wir endlich die Vergangenheit ruhen lassen, wenn wir damit aufhören, die Schuld für unser verkorkstes Leben bei unseren Eltern, Partnern oder irgendwelchen anderen Menschen zu suchen. Selbstliebe ist, wenn wir nicht mehr irgendwelche Götter, Gurus, Lehrer, Therapeuten oder sonstige „Ersatz-Erziehungsberechtigte“ konsultieren – Selbstliebe ist die Selbstverantwortung, die wir übernehmen, wenn wir endlich diesen ganzen Haufen Mist in die eigene Hand nehmen, wenn wir erwachsen werden und alle Konsequenzen der Vergangenheit des gesamten verfickten Universums akzeptieren und tragen, und nun schauen, wie wir das Beste daraus machen können. Selbstliebe ist, wenn wir endlich Verantwortung für dieses Wesen übernehmen, das wir nun einmal sind – mit all seinen Schatten, Lasten, Schwächen und Zweifeln. Und Selbstliebe ist Nachsichtigkeit und Vergebung, wo wir bei all den guten Absichten auch mal kläglich scheitern und versagen. Und wo uns das mit der Liebe bei uns selbst gelingt, gelingt es uns auch bei anderen. Es ist, wie es ist – Selbstliebe ist, wenn wir endlich etwas daraus machen. Selbstliebe ist Selbstverantwortung, Selbstbewusstsein und Selbstentfaltung. (Quelle: Janice Jakeit auf Rubikon.news)

Unterschied zwischen Neid und Eifersucht

Neulich wollte ich mich einmal über den Unterschied zwischen Neid und Eifersucht schlau machen, da wir – vor allem im Schweizerdeutschen – diese beiden Gefühle häufig synonym verwenden, es allerdings bestimmt Unterschiede zwischen diesen beiden Begriffen geben muss, ansonsten sie meines Erachtens nicht existieren würden … Also machte ich mich zu einer Recherche im Internet auf. Ich fand etwa die beiden obigen Artikel oder die unten stehende Begriffserklärung in der einen oder anderen Variation, nämlich, dass

Neid sich auf Besitz/Vermögen/Stand/Status bezieht, während Eifersucht aus einer Beziehung zwischen den Menschen

entsteht.

Und auch, die Definitionen von

Eifersucht ist ein sehr stark übersteigertes Empfinden oder Verhalten, wenn man die Liebe oder einen Vorteil an andere zu verlieren droht.

(Synonym „Misstrauen“)

Der Eifersüchtige hat (also) Angst, etwas, was er „besitzt“, zu verlieren.

beziehungsweise

Neid ist das Gefühl, bei dem der Neider des anderen Besitz und/oder Erfolg, den er selbst gern gehabt hätte, missgönnt.

(Synonym „Missgunst“)

Der Neider will etwas haben, was andere besitzen. (Quelle der Zitate: www.eifersucht.biz)

stellten für mich noch nicht der Weisheit letzter Schluss dar. Der Zwanziger fiel bei mir schliesslich erst, als ich auf unten stehendes Beispiel stiess. Jetzt ist auch mir der Unterschied klar:

Wenn du ne tolle Freundin hast, bin ich neidisch auf dich. Wenn sie mit mir Essen geht, wirst du eifersüchtig.