Heilen ist politisch

Schon seit einiger Zeit nehme ich wahr, dass und wie das Heilen, das ich praktiziere, auch eine politische Komponente hat. Wer sich verändert, der oder die verändert automatisch etwas in seinem oder ihrem Umfeld, sprich in der Welt. Insofern ist Heilen SEHR politisch!
Als ich nun neulich über den Artikel „Die Enteignung der Gesundheit“ im Magazin Rubikon stiess, wurde mir meine Wahrnehmung bestätigt. Heilen ist WIRKLICH politisch!
An dieser Stelle nur ein paar Müsterchen:

Auf dem Wege der Versicherungsregulierung sind in den letzten Jahren die Hebammen ihrer freien Berufsausübung weitgehend beraubt worden. Menschen, die besorgte Fragen zur gängigen Impfpraxis stellen, werden öffentlich diffamiert.

Wie sagt ein Sprichwort so schön: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts. Hier sammeln sich unsere Ängste, unsere Hoffnungen und Möglichkeiten. Hier zeigt sich, woran wir wirklich glauben, worauf in dieser Welt wir im Zweifelsfall wirklich vertrauen. Und an dieser entscheidenden Stelle kommt ins Spiel, für welche Art von Medizin wir uns entscheiden, oder zunächst welche Art von Medizin uns überhaupt angeboten wird und uns zugänglich ist. Zugänglich im materiellen Sinne als vorhanden und bezahlbar, aber zugänglich auch im geistigen Sinne als ein überzeugendes und Vertrauen erweckendes Konzept mit einer gewissen sozialen Akzeptanz.

Oder auch:

Die moderne Medizin [ist] ein wesentlicher Garant dafür, dass wir unseren Körper als eine Art Mechanismus sehen, der mit den richtigen chemischen, genetischen oder technischen Eingriffen nach unserem Willen beherrschbar ist.

Lesenswert und erkenntnisreich; heilend und verändernd …

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Wie Spiritualität zur Erfahrung wird

Vor einiger Zeit bin ich in der Zeitschrift Publik-Forum auf einen Artikel gestossen, der mich sehr ans Geistige Heilen und meine Art des Arbeitens erinnert hat. Jener handelte vom Spirituellen Körperlernen. Dieses wurde von der Pädagogin Ellen Kubitza entwickelt.

Dabei geht es – gemäss dem Artikel – zunächst darum, „wahrzunehmen und nicht zu bewerten“, was bei der Autorin, welche das Spirituelle Köperlernen ausprobiert hat, zu folgender Erkenntnis führte:

Die bedachte Anleitung liess mich spüren: Es ist alles in Ordnung so, wie es ist.

Und ebenda:

Das spirituelle Körperlernen nimmt das auf, was Menschen an Emotionen und Impulsen selber mitbringen. Deswegen ist es nicht so leicht zu beschreiben. Es gibt kaum feste Körperübungen […], sondern man arbeitet mit einfachen Bewegungen, Haltungen und Erfahrungen.

Schliesslich resümiert die Schreiberin:

Von aussen sieht es vielleicht aus wie eine gymnastische Übung, aber für mich ist es im Laufe der Zeit ein Gebet mit dem Körper geworden.

Alles Sätze, welche ich auch fürs Heilen anmerken könnte und Wahrheiten, welche ich sogleich unterschreiben würde.

Napoleon und das Handauflegen

Jacques-Louis David - The Emperor Napoleon in his study at the Tuileries

Kürzlich, als ich spazieren ging und ich mir aus einem natürlichen Impuls heraus währenddessen intuitiv die Hand auf die Brust legte, fiel es mir wie Schuppen von den Augen:
Aha, darum hatte Napoleon immer die Hand in seiner Weste. Er hatte sich schlich die Hand aufgelegt, Theorien über sittliche Tugend oder allgemeine Darstellungen hin oder her!