Neun Regeln funktionaler Systeme

Robert Subby, Psychologe und Autor in Sachen Co-Abhängigkeit, stellte einst die sogenannten „Neun Regeln des dysfunktionalen (Familien-)Systems“ auf. Gerne möchte ich jenes hier aufnehmen, allerdings mit dem Augenmerk auf die jeweils gesunde Seite:

  1. Über Probleme zu sprechen ist in Ordnung.
  2. Gefühle dürfen offen ausgedrückt werden.
  3. Direkte Kommunikation ist die beste Art der Kommunikation, ohne VermittlerIn.
  4. Schwach zu sein, schlecht oder fehlerhaft zu sein sowie Unrecht zu haben, hat ebenfalls Platz.
  5. Und auch andere zu enttäuschen darf passieren (realistische Erwartungen).
  6. Für sich zu schauen ist gut.
  7. Mache die Dinge so, wie ich sie tue, nicht, wie ich sage.
  8. Spielen und spielerisch zu sein ist grossartig.
  9. Und auch schlafende Hunde dürfen hin und wieder geweckt werden.
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Die (ungeschriebenen) Regeln unserer Gesellschaft

In ihrem Buch Unabhängig sein. Jenseits der Sucht, gebraucht zu werden bringt es die Autorin Melody Beattie auf den Punkt, was die (ungeschriebenen) Regeln unserer Gesellschaft betrifft:

Hab kein Vertrauen, komm anderen nicht zu nahe, spricht nicht über Gefühle und sei nicht verwundbar.

Kein Wunder, dass auf diese Art und Weise Nähe und Intimität auf der Strecke bleiben … 😦